Links zum WE: Deutschland bei WM ohne Chancen, Druckprodukt Fanschminke, 3D-Druck 50x schneller

13. Juni 2014, 12:27 Uhr | Hot/Flop, Neues

Die WM läuft! Und Deutschland ist ohne Chancen. Auch Südamerika ist ohne Chancen. Im Finale treffen die Niederlande auf Australien. Gut, dass sich die großen deutschsprachigen Onlinedruckereien mit Fanartikeln für die Hockey-Freunde so zurückgehalten haben. Fanartikel für die Fußball-WM haben natürlich größere Absatzchancen. Und was es da alles so in den Onlineprintshops zu entdecken gibt: Strandliegen, Fanschminke, Fanhüte,… also alles so richtig klassische Druckprodukte. Langfristig interessanter finde ich die Entwicklung bei den größeren Onlinedruckereien, lokale Stores zu eröffnen. Saxoprint ist seit Anfang des Monats nun auch dabei, und Flyerline, die größte Schweizer Onlinedruckerei mit bislang zwei lokalen Stores in Bern und Konstanz, hat Planungen, weitere Stores in Deutschland zu eröffnen. Im Gespräch ist unter anderem der Standort München.

Google und Facebook haben neue Services für kleinere Unternehmen, die bei der Verwaltung der Seiten Zeit sparen hilft. Mit Google My Business will Google Unternehmen eine zentrale Stelle bieten, an der sie ihre Daten für die Dienste von Google (wie Maps oder Google+) pflegen können. Wer vorher seine Unternehmensdaten mit Google Places oder auf dem Dashbord für Google Plus Seiten gepflegt hat, für den erfolgt eine automatische Umstellung auf My Business. Es gibt auch bereits eine Android-App (eine iOS App soll folgen). Umsonst ist es auch noch. Und bei Facebook lassen sich nun mit einer Marken- bzw. Unternehmensseite mehrere Standorte zentral verwalten. Das ging bisher auch schon, aber nur für größere Unternehmen mit mehr Aufwand und einem Ansprechpartner (das soll es tatsächlich geben) bei Facebook. Wie und wo das geht, ist in einem Blogbeitrag von soschlmidia.de beschrieben.

Ad Targeting wird gezielter: Facebook nutzt ab sofort die Browser-Historie der Nutzer.

Ad Targeting wird gezielter: Facebook nutzt ab sofort die Browser-Historie der Nutzer.

Bleiben wir bei den sozialen Netzwerken: Wie Wall Street Online berichtet, weitet Facebook das Ad Targeting weiter aus. Früher gab es für die Anzeigenkunden nur die Informationen auf Basis der Nutzeraktivitäten in Facebook, dann kamen weitere Daten von Dritt-Datensaugern wie Datalogix hinzu, und nun wertet Facebook auch die Browserhistorie der Nutzer für das Targeting aus. Das ist jetzt nicht gleich so, dass Anzeigenkunden die komplette Browserhistorie jedes Facebook-Nutzers kaufen können (sie erhalten vielmehr eine „Targeting-Formel“), aber immerhin… Eine Opt-out-Funktion für Nutzer ist wie üblich für die neuen Targeting-Funktionen nicht „kommuniziert“.

Adidas, Nike und Puma verheizen mit ihren Werbekampagnen zur Fußball-WM Geld im Internet. Unter dem Strich würde dabei nichts für sie herauskommen, meint jedenfalls der Marketingexperte Prof. Markus Voeth auf Deutsche Welle International. Ach ja, Geld für Print-Anzeigen wird dabei weniger aufgebracht.

3D Systems will seine Geräte für die additive Fertigung (vulgo: 3D-Drucker) für die Zusammenarbeit mit Google im Project Ara um das 50fache schneller machen, berichtet Investor´s Business Daily. Project Ara ist Googles Entwicklung eines modularen Smartphones mit austauschbaren Teilen und diese sollen in additiver Fertigung (Volksmund: 3D-Druck) entstehen. Nun ist Google ja keine kleine Hausnummer, und da muss der 3D-Druck (missverständlicher Begriff) ja auch schnell sein, um mit einer möglichen Nachfrage mitzuhalten. Gemein ist: die nicht mehr ganz so langsamen Geräte will 3D Systems erst mal nur für Google herstellen.

Amazon steigt ins Musik-Streaming ein. Noch einer.

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