Endlich ist es soweit – das Online Print Symposium wird am 6. April zum 5. Mal eröffnet. Der größte Event der Onlineprint-Branche erfasst die Dynamik des Onlinedruck-Marktes und hält wieder ein Top-Programm bereit.

Das Hilton Munich Airport wird dieses Jahr erstmals zu einem Ort, an dem sich die Entscheider des Onlinedrucks aus D/A/CH und aus weiteren Ländern Europas treffen. Als Mitveranstalter habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir gemeinsam mit der Fogra und dem Bundesverband Druck & Medien wiedermal ein exklusives Programm mit interessanten Vorträgen rund um die aktuellen Themen und Trends des Onlinedrucks präsentieren können. Um Ihnen hier auf beyond-print.de einen kleinen Vorgeschmack auf das Line-up zu geben, stelle ich vor dem Beginn des Symposiums in zwei Artikeln insgesamt vier der (Special-) Keynotes vor.

Flyeralarm – als Onlinedruck- und Marketing-Allrounder seit 15 Jahren dabei

Als einer der größten europäischen Onlinedrucker offeriert Flyeralarm, mit Stammsitz in Würzburg, heute nicht mehr nur Printangebote, sondern auch Dienstleistungen im Bereich Firmenpräsenzen und Marketing sowie die neu hinzugekommenen Angebote im Bereich Image- und Werbefilmproduktion und Social-Media. Das Unternehmen produziert an seinen ausschließlich in Deutschland gelegenen acht Standorten und betreibt zudem Stores, in denen Kunden Service vor Ort, so z. B. Hilfe bei der Erstellung von Layouts für Druckaufträge, mittels persönlicher Beratung und zur Aufgabe von Bestellungen, erhalten können – das Ganze in mittlerweile 14 europäischen Ländern.

Hartmut Kappes, CFO Flyeralarm, ist Keynote am ersten Veranstaltungstag des OPS; Quelle: wuerzburgerleben.de

Gestartet ist Flyeralarm 2002 mit einer einstelligen Anzahl an Mitarbeitern – inzwischen umfasst das Team etwa 2.000 Personen, die im Jahr 2016 einen Umsatz von mehr als 330 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Hartmut Kappes, CFO von Flyeralarm, bewertet den Zusammenhang der für erfolgreichen Onlinedruck erforderlichen Komponenten so: „Alleine über den Preis lassen sich Anteile nur schwerlich erobern. Es ist nach wie vor das Gesamtpaket aus Preis, Angebotsvielfalt, Qualität, Service und Lieferzeit, das den Kunden überzeugen muss. Entsprechend agieren wir – und wir stellen uns Stück für Stück breiter auf.“

„Egal ob vom Onlinedruck-Allrounder oder vom Sprecher eines Ein-Produkt-Unternehmens –die Teilnehmer des Online Print Symposiums bekommen relevante Informationen hier aus erster Hand.“ – Bernd Zipper

 

Lost my Name – Kinderbuch-Publishing aus dem Mass Customization

Lost My Name, zu Deutsch Ach du Schreck, mein Name ist weg, liefert seit 2012 auf Basis einer besonderen Personalisierungssoftware Kinderbücher mit individuellem Inhalt. Das preisgekrönte Startup aus London ermöglicht es Kindern von 2 bis 6 Jahren mit dem Bilderbuch eine persönliche Heldengeschichte zu erleben. Dabei dreht sich die Geschichte um ein mutiges Kind, welches sich auf die Suche nach den verschwundenen Buchstaben seines Namens macht. Auf seinem Weg begegnet die Hauptfigur verschiedenen Wesen, die dem Kind jeweils einen Buchstaben ihres oder seines Namens geben bis er vollständig ist. Der Seitenumfang des im Digitaldruck individualisierten, DINA4 großen Buches, variiert mit der Länge des Namens; in jedem Fall umfasst das Kinderbuch aber 24 Seiten. Selbst Namen mit mehr als zehn Buchstaben kann das Buch bedienen, wobei jeder Buchstabe von einem anderen Wesen – z. B. Meerjungfrau, Adler, Riese, Igel, Elefant, Löwe etc. – begleitet wird. Haptisch ansprechend und für Kinderhände gemacht ist das Buch in Deutschland in zwei verschiedenen Einband-Varianten verfügbar. Weltweit wurden bisher mehr als 2,5 Millionen Exemplare des Kinderbuches mit persönlichem Zuschnitt in den aktuell zehn wählbaren Sprachen verkauft. Tal Oron, Co-Founder Lost My Name, wird den Werdegang des noch jungen Unternehmens schildern und dem Publikum wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten und Hürden des Print-Mass-Customization geben.

So sieht es aus, das Kinderbuch aus der individuellen Massenfertigung von Lost My Name; Quelle: lostmy.name/de

 

My Take: Dabeisein lohnt sich. Wer das Online Print Symposium besucht, der ist nicht bloß Zuhörer, sondern wird eingeladen, sich an der Mitgestaltung des Onlinedrucks zu beteiligen. Die beiden oben aufgeführten Notes zeigen es doch: Bisher (eher) unbekannte Print-Individualisierer sind genauso ein wichtiger Bestandteil des Onlinedrucks wie etablierte Größen mit ihren langjährigen und immer wieder aktualisierten Geschäftsmodellen. Beide Vorträge werden Ihren Horizont in Sachen Onlineprint erweitern – nutzen Sie die Gelegenheit und seien Sie Teil des branchenrelevanten Treffs in München und verfolgen Sie das OPS 2017 an dieser Stelle mit.