Abschlussbericht drupa 2008

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(13. Juni 2008 – ds) Die Stimmung auf der drupa 2008, der weltgrößten und wichtigsten Messe für die Druck- und Medienindustrie, kann nicht besser sein. Das Investitionsklima ist ausgesprochen gut und hat die Erwartungen bei weitem übertroffen. Auch das Investitionsklima stimmt, es kam zu Kaufabschlüssen im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro!

Die 1.971 Aussteller aus 52 Ländern berichten zum Ende der 14-tägigen Messe übereinstimmend von äußerst viel versprechenden Kontakten und erfolgreichen Geschäftsabschlüssen. „Von der drupa 2008 geht ein klares Signal aus: Die Printmedienbranche ist dank zahlreicher Innovationen und neuer Geschäftsfelder agiler denn je“, zieht Albrecht Bolza-Schünemann, Präsident der drupa und Vorsitzender des Vorstandes der Koenig & Bauer AG, eine Bilanz. „Das spiegeln die zahlreichen Verkaufsabschlüsse aus nahezu allen wichtigen Wirtschaftsregionen deutlich wider.“ Insgesamt veröffentlichten die drupa-Aussteller Kaufabschlüsse im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro. Brancheninsider vermuten die tatsächliche Investitionssumme um ein vielfaches höher.

drupa 2008 baut ihre globale Bedeutung weiter aus: Rund 391.000 Besucher aus 138 Ländern

Rund 391.000 Besucher aus 138 Ländern und rund 3.000 Journalisten aus 84 Ländern sind nach Düsseldorf gereist, um sich über Innovationen und Weiterentwicklungen sowie neue Geschäftsfelder zu informieren. Mit 59 Prozent liegt die Quote der internationalen Besucher dabei um 4 Prozentpunkte höher als vor vier Jahren. „Damit hat die drupa ihre globale Marktbedeutung und ihren internationalen Stellenwert weiter ausgebaut. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das ein beachtlicher Erfolg.“, kommentiert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, das Ergebnis der drupa 2008. „Dabei konnte der Anteil der Besucher aus Übersee erfreulicherweise auf 43 Prozent gesteigert werden“, so Dornscheidt weiter. Zu diesem Wachstum haben vor allem die asiatischen und lateinamerikanischen Fachleute beigetragen: Aus Süd- und Mittelamerika kommen 7 Prozent (2004: 5,9 Prozent), aus Asien 15 Prozent (2004: 13,6 Prozent). Überraschend konstant ist mit 6 Prozent der Anteil der nordamerikanischen Besucher geblieben. „Nicht nur angesichts des hohen Euros hatten wir mit leichten Einbußen gerechnet“, erläutert der Messechef. „Aber auch diese Werte unterstreichen deutlich: Die drupa ist weltweit Spitze, ohne sie bewegt sich in der Druck- und Medienindustrie nichts!“ Zur drupa 2004 kamen rund 394.000 Besucher nach Düsseldorf

Auch aus Sicht des VDMA übertrifft die drupa 2008 die Erwartungen. „Wir waren im Vorfeld der drupa nicht sicher, was das Verhalten der Kunden betrifft. Die letzten zwei Wochen haben jedoch gezeigt, dass auch in einem schwierigen Marktumfeld Investitionen geplant und getätigt werden“, bestätigt Kai Büntemeyer, Vorsitzender des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik im VDMA.

„Aus Sicht der deutschen Druckunternehmen ist die drupa die wichtigste Leitmesse für neue Drucktechnologien – sie fungiert immer häufiger als Ideenschmiede für neue Produkte und Dienstleistungen“, bilanziert Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien. „Durch Anwendungsbeispiele, Führungen und nicht zuletzt durch die Compass Sessions wurde den Messebesuchern gezeigt, wie die neuen Technologien zu innovativen Printprodukten und intelligenten Kundenlösungen eingesetzt werden können.“

dip meldet äußerst erfolgreiche 14 Tage
Eine überaus positive Bilanz kann auch zum fachlichen Rahmenprogramm gezogen werden. Der drupa innovation parc, der mit seinen über 130 Ausstellern der Dreh- und Angelpunkt für Innovationen im digitalen Zulieferbereich ist, vermeldet eine äußerst erfolgreiche drupa.

Nach dem Motto „Nach der drupa ist vor der drupa“ sind die Weichen für die nächste drupa bereits gestellt und der Termin festgelegt: 3. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf.

Link:

www.drupa.de

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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