Springer: Umsatz- und Gewinnrückgang

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Das bekannte Verlagshaus Axel Springer hat im vergangenen Geschäftsjahr 4,3 Prozent weniger Umsatz verzeichnet als noch 2008. Der Gewinn sank um fast ein Drittel auf 333,7 Millionen Euro. Gründe für den Einbruch seit die Wirtschaftskrise gewesen, die zu Zurückhaltung bei den Konsumenten führte und auch die Werbekonjunktur negativ beeinflusste.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Gisela Peter

Der Umsatz lag 2009 bei 2,611 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag bei 152,6 Millionen Euro und somit 40 Prozent unter dem Vorjahreswert.

In dem Bereich „Digitale Medien“ konnte der Verlag seinen Umsatz um knapp 25 Prozent auf 470 Millionen Euro steigern und den Gewinn auf 43 Millionen Euro verdoppeln. Nach 18 Prozent Anteil am Gesamtumsatz lag der Anteil des digitalen Umsatzes in diesem Jahr bei 21 Prozent.

Die nationalen Zeitungen BILD und WELT setzten zusammen 1,213 Milliarden Euro um. Die Vertriebserlöse stiegen – wegen Preiserhöhungen – um einen Prozent, die Werbeerlöse jedoch sanken um 12 Prozent. Der Gewinn lag bei 243,8 Millionen Euro gegenüber 348,9 Millionen im Vorjahr. Auch bei den nationalen Zeitschriften war ein ähnlicher Rückgang bei den Werbeerlösen zu verzeichnen. Dort ging es um 20 Prozent auf 140 Millionen Euro zurück.

Im Segment Print international habe sich die Wirtschaftskrise am stärksten bemerkbar gemacht, teilte Axel Springer weiter mit, insbesondere in den osteuropäischen Märkten. Dort sei es zu einem scharfen Einbruch der Werbekonjunktur gekommen. Der Umsatz des Segments ging um 23,9 Prozent auf 311,7 Millionen Euro zurück. Das EBITDA ging von 27,8 Millionen auf 12,3 Millionen Euro zurück. (Daniel Schürmann | Quelle: Axel Springer Pressemeldung)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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