Überholt mobiler Internetzugang den PC?

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(24. Juli 2008 – jb) 1,4 Mrd. Menschen und damit ein Viertel der Weltbevölkerung surft 2008 bereits im Internet. Das Marktforschungsunternehmen IDC prophezeit (Studie „Digital Marketplace Model and Forecast“), dass 2012 das Drittel geknackt werden soll. Mit Erreichen der Zahl von 1,9 Mrd. Menschen werden mobile Zugänge über Handys und Mobile Internet Devices (MID) den Einstieg ins Netz durch den PC ablösen.

"Das Internet wird die zweite Mrd. User über eine Zeitspanne von etwa acht Jahren gewinnen können", meint John Gantz, Chefanalyst bei IDC. "Das Web wird in wenigen Jahren deutlich stärker in den Lebensalltag der Menschen integriert sein und den Usern überall zur Verfügung stehen", so die wenig überraschende Feststellung des Analysten. Ein Ergebnis dieses Trends sei, dass die Nutzer deutlich mobiler mit dem Internet umgehen werden und das Web allgegenwärtig wird. 2008 ist der Rechner noch der klar dominierende Zugangspunkt. Aktuell werden weltweit 1,5 Mrd. Geräte für den Internetzugang verwendet, darunter befinden sich PCs, Handys sowie Videospielkonsolen. Bis 2012 werde sich diese Zahl auf drei Mrd. verdoppeln, wobei dann bereits die Hälfte davon ein mobiles Gerät sein wird. 

Dieser Trend könnte neben den Smartphones maßgeblich auch von MIDs bestimmt werden. Diese Produktlinie, die vor allem von Intel vorangetrieben wird, nutzt ausgebaute mobile Zugangstechnologien wie WLAN, UMTS oder WiMAX. Die Verbreitung des Webs kann zudem durch Low-Cost-Rechner wie dem EeePC von Asus, dem 100-Dollar-Laptop von OLPC oder dem Classmate-PC von Intel vorangetrieben werden. "Die zweite Mrd. Menschen, die das Internet nutzen wird, steht Gewehr bei Fuß", erklärte Intel-Deutschland-Chef Hannes Schwaderer im Gespräch mit pressetext. Sie können mit den Produkten aus dieser Low-Cost-Schiene abgeholt werden.

Neben den Zahlen zum Zugang bezieht sich die IDC-Studie auch auf Web-Nutzungsarten. Aktuell verwendet die Hälfte der Internet-User das Web für Einkäufe. 2012 soll diese Gruppe mehr als eine Mrd. Menschen umfassen. Der Wert der Transaktionen im B2C-Segment steigt dann auf 1,2 Brd. Dollar. Das B2B-Geschäft wird schließlich um den Faktor zehn höher bei absolut 12,4 Brd. Dollar liegen. Erwartungsgemäß gewinnt auch das Web 2.0 stärkere Bedeutung. Derzeit stehen noch sogenannte Web-1.0-Aktivitäten wie Suche, Einkauf und E-Mail im Vordergrund. Blogging, Social Networking oder das Ansehen nutzergenerierter Videos holt jedoch stark auf, so IDC.

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www.idc.com

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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