Biologisch abbaubare 3D-Brillen

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Die Filmbranche stellt sich immer mehr auf das Fernsehen der Zukunft ein: 3D. So wie der Wechsel vom Schwarz-Weiß- zum Bunt-TV scheint es momentan nur eine Frage der Zeit, bis sich das 3D-Fernsehen in den Wohnzimmern etabliert. Auch 3D-Kinofilme sind voll im Trend. Weil sich dort aber Berge von benutzten 3D-Brillen anhäufen und die Eintrittspreise nach oben treiben, sind ökologische Alternativen zu den Einwegbrillen gefragt.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Valerie Hammerbacher)

Eine innovative Möglichkeit, die Umwelt zu schonen: Die Verwendung von biologisch abbaubaren Brillen, zum Beispiel von Oculus3D, ein Unternehmen, das auf Projektionstechnologie spezialisiert ist und das Material vom Bioplastik-Hersteller Cereplast verwendet. Was für den Einzelnen, der eine Brille nach 3D-Blockbustern wie „Avatar“ oder „Alice im Wunderland“ wegschmeißt, nach einer Kleinigkeit aussieht, erweist sich im Großen als Müllflut. Pro Film müssen weltweit einige Millionen Brillen ausgeliefert werden. Bei den aktuellen Erdöl-basierten Modellen droht durch die Entsorgung kaputter oder von Kinobesuchern achtlos weggeworfener Brillen eine entsprechend große Umweltbelastung.

Die umweltfreundliche Alternative von Oculus3D besteht dagegen aus einem speziellen, kompostierbaren Harz-Material. Den Unternehmen zufolge zerfallen korrekt entsorgte Brillen in weniger als 180 Tagen ohne chemische Rückstände oder Giftstoffbelastung.

Eine andere Alternative bieten wiederverwendbare 3D-Brillen. Dadurch, dass die Brillen wieder verwertbar sind, können die Preise um bis zu 40 Prozent gesenkt werden und liegen deutlich unter Wegwerflösungen. Noch besser wäre es natürlich, wenn der Kinobesucher seine eigene Brille mitbrächte, zum Beispiel die „X103“ von XpandD. Diese soll für den Heimgebrauch mit so gut wie jedem 3D-fähigen TV-Gerät oder Monitor geeignet sein. Kosten könnte sie laut PC World aber umgerechnet immerhin circa 110 Euro. (Arne Unger | Quelle: pressetext.de)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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