Rubrik Markt

René Ruhland
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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt wieder: In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres haben 5.209 Firmen Insolvenz angemeldet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte – 26,5% mehr als im Vorjahresquartal. Es könnte ein Nachholeffekt sein, denn durch Sonderregelungen während der Corona-Krise und danach war die Zahl der Insolvenzen vergleichsweise niedrig. Muss man nun also den Kopf in den Sand stecken? Mitnichten!

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Gerade hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen der „Print Matters“-Konferenz der Intergraf in Bukarest meine drupa-Analyse zu präsentieren, da fallen mir einige schräge Kommentare auf verschiedenen Online-Kanälen auf. Als „drupa-Veteran“ (mein erster Besuch war 1990), gebe ich meinen Senf ebenfalls dazu ab. Doch bevor hier jemand denkt, das wird eine „Generalabrechnung“: Nein. Ich liebe die drupa! Doch die Messe, die über viele Jahrzehnte ein Taktgeber der Industrie war, benötigt – aus meiner Sicht – bald selbst einen Herzschrittmacher.

Werbeprospekte
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Auch wenn der eine oder andere Händler die Herstellung und Verteilung eingestellt hat, stehen klassische Werbeprospekte bei den Verbrauchern in Deutschland hoch im Kurs und sind beliebter als Online-Formate. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Kölner Handelsforschungsinstitutes IFH lesen 79% einmal in der Woche oder häufiger gedruckte Prospekte; der Anteil liegt damit so hoch wie im Vorjahr.

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Es ist noch kein Jahr her, da ging eine doch eher ungewöhnliche Nachricht durch die Branche: Steffen Tomasi, der seine Flyerline AG 2016 verkauft hatte und sich 2023 eigentlich auch als Geschäftsführer zurückziehen wollte, kauft die Firma kurzerhand wieder zurück. Doch über Flyerline, das Geschäftsmodell des Unternehmens, die Firmenkultur und Tomasis persönliche Sichtweise auf die Industrie, gibt es noch mehr zu berichten.

drupa
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Mass Customization macht Print wertvoller, weil individuell gedruckt wird. Mass Customization macht Print noch nachhaltiger, weil bedarfsgerecht gedruckt wird. Und Mass Customization hilft Druckdienstleistern dabei, sich von der hohen Auflage unabhängig zu machen. Auf der drupa 2024 wird alles, was es für die erfolgreiche Umsetzung dieses Megatrends braucht, zu sehen sein.

Christian Maaß
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Wer das größte Budget in seinen Onlineshop und die Werbekampagnen drumherum steckt – also am lautesten trommelt – hat auch den größten Erfolg – und die „Kleineren“ können einpacken? So einfach ist es (zum Glück) nicht. Wie man das „Attention Battle“ um die Aufmerksamkeit der Kunden auch gegen die großen Webplattformen für sich entscheiden kann, darüber hat auf dem OPS2024 Dr. Christian Maaß von thomann gesprochen.

Onlineprinter
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Bescheidenheit, so heißt es, ist eine Zier. Doch wer sein Licht zu sehr unter den Scheffel stellt, wird in der heutigen Wirtschaftswelt schnell übersehen, für veraltet erklärt, ist nicht mehr gefragt. Angesichts der digitalen Medien und Möglichkeiten wird der Druckindustrie schon seit Jahren und in regelmäßigen Abständen das Ende prophezeit. Dabei erweisen sich große Teile der Industrie als quicklebendig und überaus erfolgreich.

Thomas Beguin
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Seit fast zwei Jahren ist Künstliche Intelligenz branchenübergreifend das beherrschende Thema. Dabei ist KI an sich nicht neu. Auch in der Druckindustrie gab es schon weit vor ChatGPT Geschäftsmodelle, die auf Künstlicher Intelligenz beruhten. Ein Beispiel dafür war das niederländische Unternehmen „Resnap“, das erst klassische Algorithmen, und später KI-Modelle einsetzte, um die Fotobuch-Erstellung zu revolutionieren.

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Nach der Keynote erwarten die Besucher am ersten Tag des Online Print Symposiums traditionell den Vortrag von Bernd Zipper, CEO der zipcon consulting GmbH und von Beginn an Mitveranstalter des OPS. Er sprach in diesem Jahr von einer neuen Ära des Drucks und davon, dass wir noch nie so viele Möglichkeiten hatten, mit Print richtig gutes Geld zu verdienen. Damit schloss er sich der positiven Grundeinstellung von Henrik Müller-Hansen an – mahnte aber, dass wir verstehen müssten, welche Regeln sich geändert haben.

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