Cologne Web Content Forum

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In Köln diskutierten bereits zum dritten Mal IT-ler, Marketingexperten und Medienschaffende im Cologne Web Content Forum über neue mögliche Wertschöpfungsketten im Internet und speziell im Social Web. Die rasanten Entwicklungen des sozialen Netzes überfordern in großen Teilen deutsche Verlage, Firmen und Medien, so Experten.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Sebastian Bernhard

Leander Wattig bemängelte im Panel über eBooks, dass er Verlagen oft „erst die Welt erklären“ müsse. Die neuen Möglichkeiten, die die modernen mobilen Geräte eröffnen seien enorm, so Achim Himmelreich, doch der mentale Wandel sei noch nicht vollzogen. Man müsse, so schwierig die Situation derzeit für den Buchhandel auch ist, nach neuen Möglichkeiten suchen.

Immer mehr Benutzer „leben“ in sozialen Netzwerken im Internet und suchen dort Informationen, tauschen sich aus und kommunizieren anstelle sie bei Google zu recherchieren, so Prof. Dr. Klemens Skibicki in seinem Impulsreferat, indem er dern derzeiten Kampf der Systeme – hier Google, da Facebook – vor Augen führt.

Wie wichtig die sozialen Netzwerke inzwischen sind, zeigt Twitter. Sowohl für Eva Werner, Pressesprecherin des DJV, als auch Holger Schmidt von FAZ.net gilt Twitter als zentrales Informations- und Kommunikationswerkzeug. Speziell für Journalisten sei Engagement im Social Web wichtig, so Werner.

Doch nicht jedes Unternehmen sollte sich im Social Web engagieren, solange sie nicht bereit seien, mit den Kunden zu kommunizieren, so Marketing-Experte Mirko Lange. Firmen sollten Social Media auf drei verschiedene Arten nutzen: für Marketing, Relationship Management und Kunden-Service.

(Marco Schürmann | Quellen: heise.de)

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