Endlich ein finales E-Book Dateiformat?

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(8. Januar 2009 – ga/ds) Es gab viele Versuche in den letzten 20 Jahren, E-Book Reader zu etablieren – und fast alle von ihnen nutzten propritäre Formate. In den vergangenen Jahren jedoch haben die Hersteller erkannt, dass ein Standardformat nützlich wäre und das .epub format wurde geboren. Heute wird es weitläufig eingesetzt.

Der neue Standard wurde vor gerade mal einem Jahr veröffentlicht, basiert jedoch auf einem vorherigen Standard. Er wurde entwickelt von einem Industriekonsortium, dem International Digital Publishing Forum (www.idpf.org) und wurde bis heute von mehreren dutzend Verlegern umgesetzt, darunter auch viele der größten Verleger. In den vergangenen Monaten erlebte das Format einen großen Zulauf, vor allem durch zwei Gründe: Es wird nun auch von Sony unterstützt und ebenfalls von Stanza, der populären E-Book Software für das iPhone. Es sieht also so aus, als ob sich die Industrie um das .epub Format versammeln – was nur gut sein kann.

Ein Problem gibt es noch: Amazon unterstützt das epub-Format nicht, sie setzen stattdessen auf ihr eigenes Format .azw. Zwar können epub-Dateien in das azw-Format gewandelt werden, andersherum ist dies aber nicht möglich. Und solange Amazon nicht auf den epub-Zug aufspringt, herrscht Unsicherheit unter den Kunden – denn die Gefahr besteht, dass Kunden ihre komplette E-Book-Sammlung neu kaufen müssen, wenn sie von oder zum E-Book Reader wechseln.

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