Energie aus der Umgebung einfangen

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(9. Dezember 2008 – ds) Der Halbleiterhersteller Intel will bereits in wenigen Jahren Geräte auf den Markt bringen, die ihre benötigte Energie eigenständig aus ihrer Umgebung beziehen. Das Ziel der Forscher ist es, mithilfe von Sensoren Umweltenergie einzufangen, um diese dann zum Betrieb von Geräten zu verwenden, so pressetext.

"Wäre es nicht nett, wenn man fast ewig mit einem Akku auskommen könnte, ohne ihn neu aufladen zu müssen, weil man genug freie Energie aus der Umwelt zurückholen kann", erklärt Justin Rattner, Chief Technology Officer bei Intel, seine Motivation. Mobiltelefone könnten auf diese Weise beispielsweise nahezu ohne Aufladen betrieben werden, berichtet PC World. Derzeit gibt es bereits Armbanduhren, die mit Körperwärme betrieben werden sowie Prototypen von Smartphones mit Displays, die zugleich Solarzellen sind.

Bei Mobiltelefonen sieht Intel eine Möglichkeit zur Energiegewinnung durch die Nutzung des Steuerungsballs als Energiequelle. Die Forscher arbeiten aber auch an Wegen, um aus der Strahlung von Handy- und TV-Masten Energie zu beziehen. Das soll durch winzige Sensoren möglich werden, an denen die Forscher gerade arbeiten. Diese Sensoren sind der eigentliche Ausgangspunkt der Forschung, denn das ursprüngliche Ziel war die Entwicklung von Sensoren, die sich selbst mit Energie versorgen. Diese Sensoren könnten beispielsweise in der Medizin als Implantate eingesetzt werden und Körperfunktionen überwachen.

Durch die Sensoren-Technologie würden Batterien in vielen Geräten überflüssig werden. "Man müsste eingebaute Geräte nicht mehr herausnehmen und ihnen ein Service geben und man müsste sie nicht mehr mit Energie versorgen. Sie wären geschlossene und vor allem selbstangetriebene Systeme, da sie ihre Energie aus der Umgebung ziehen", erklärt Rattner. Die Energiesammlungs-Technologie ist allerdings noch in den frühen Stadien der Forschung. Vorläufiges Ziel sei es, mehr über Sensoren und Energiesammlung herauszufinden. Laut Rattner haben schon mehrere Intel-Produktgruppen Interesse an den Ergebnissen bekundet. Intel schätzt, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren Produkte auf den Markt kommen werden, die diese Technologie nutzen.

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Quelle: Pressetext.de

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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