Flash kommt auf iPhone und iPad

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Es scheint als ob Flash auch ohne Arbeit von Adobe und trotz Widerstand von Apple seinen Weg auf das iPhone und iPad finden wird. Denn der Mann hinter dem iPhone-„Jailbreak“ hat kürzlich ein Video vorgestellt, mit dem echtes Flash nativ auf dem iPhone angezeigt wird – ohne Emulation oder ähnliche Umwege. Wir zeigen es und erklären, was dahinter steckt.

Flash auf dem iPhone

Zuerst zur Erklärung: Jailbreak ist eine Art Hack mit dem man sein iPhone so von Apple lösen kann, dass man auch Apps installieren kann, die man außerhalb des App-Stores findet. Nun hat der bekannte iPhone Hacker „Comex“ daran gearbeitet, Flash auf das iPhone zu bringen – und auch dies wird vermutlich nur auf gejailbreakten iPhones funktionieren, da Apple dies wohl niemals offiziell erlauben wird.

Seine Arbeit hat Comex in einem YouTube Video vorgestellt. Darin läuft ein Flash-Video auf dem iPhone inklusive Sound. Noch ist der Hack in einem frühen Stadium, und die Qualität des YouTube Videos nicht besonders. Doch es wird spannend sein, der Entwicklung zu folgen und schon in einigen Wochen oder Monaten selbst Flash auf dem iPhone laufen zu haben. Unklar ist bisher, ob es sich um eine Art Plugin für Safari oder um ein eigenständiges Programm (oder einen neuen Browser) handelt. Sobald Comex neue Details bekannt gibt, werden wir natürlich darüber berichten.

Es gibt bereits seit einigen Wochen Umwege, um Flash auf das iPhone bzw. iPad zu bringen. So kann man über die App „CloudBrowse“ auf einen Firefox Browser in der Cloud zugreifen und darüber im Internet surfen – inklusive Flash Unterstützung. Man surft also letztlich über einen Browser im Browser – entsprechend auch die Geschwindigkeit und Performance. Aber: es funktioniert.

Zudem lassen sich bereits auf gejailbreakten iPhones die App „iMobileCinema“ installieren, die sich in den Safari iPhone Browser einklingt und Flash-Unterstützung für Seiten wie YouTube mitbringt. Die Videos werden quasi on-the-fly in der Cloud umgewandelt und an das iPhone geschickt. Wie genau es funktioniert, zeigt auch hier ein YouTube-Video. (Daniel Schürmann)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

Discussion5 Kommentare

  1. cloudbrowse ueber einen us-accont besorgt, kostet 0’99 usd,
    aber wird nach dem download nicht aufs pad kopiert, da
    eine laenderbeschraenkung dies verhindert.

    apple-muell!!
    die mobilen geraete werden weiterhin nicht flash-unterstuetzt, obwohl der iMac-browser (ebenso safari) es kann.
    was soll diese gesplittete funktionalitaet der verschiedenen apple-produkte???

    gibt es dennoch einen weg, cloudbrowse aufs ipad kopiert zu bekommen??

  2. Stevie wird nur kurzfristig Erfolg mit dieser Strategie haben, schaut doch mal was alles schon möglich ist.

    Jobs baut schöne überteuerte Geräte, die Hacker machen tolle Software danach geht alles viel besser.

    Ich kenne kein iPad das nicht befreit worden ist!

    Irgendwann wird Apple aufgeben, schaut mal, die verbauen heute ja auch
    Intel in den PC’s, vor einigen Jahren hätte das keiner glauben wollen.

    Ein Apple Computer mit Intel Prozessor, welche SCHMACH ist das blos für die Gläubigen gewesen?

    Also Stevie, bau weiterhin schöne Geräte und las andere die Dinge verbessern.

  3. Bernd

    Ich kann Apple verstehen. Jobs ist nun mal nicht der „nette IT-Designer“ von nebenan. Jobs ist ein knallharter Geschäftsmann, der sich strikt an sein Geschäftsmodell hält. Und alles was das Geschäftsmodell stört, ob freie MP3, Flash oder Content der nicht den Apple Regeln entspricht, wird eleminiert. Sag mir doch bitte mal einer was dran falsch ist? So ist das US-Business und dessen Regeln eben. Ob man das gut findet oder nicht.

  4. Was soll diese ganze KInderkacke von apple, und die gaengelung
    Der user. Bitte bitte Steve gib mir Flash. Die geben einen scheisdreck
    Wollen nur ihren in China produzierten überteuerten Mist zu hoechstpreissen verhökern, und sich danach den user als sichere
    Einahmequelle fuer ihre iTunes Karten sichern. Das ist knallharte
    Manifesttierung eines Monopols

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