Fortschritte bei gedruckter Elektronik

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(7. Januar 2009 – ds) Forscher des Frauenhofer Instituts haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich gedruckte Elektronik deutlich günstiger herstellen lässt, als bisher möglich. So können RFID-Chips und Sensoren deutlich preiswerter produziert werden. Dazu wird eine Tinte aus Nanopartikeln verwendet.

Damit sich die Teilchen in der Tinte gut verarbeiten lassen und sich nicht zusammenlagern "geben wir einen Stabilisator hinzu", so Michael Jank, Gruppenleiter am Frauenhofer Institut.

Bei ersten Druckproben konnte die Nano-Tinte überzeugen und in einem jahr sollen erste Schaltungen gedruckt werden können – und das deutlich günstiger: "Wir erwarten, dass gedruckte Produkte bei einfachen Schaltkreisen rund 50 Prozent billiger sind als siliziumbasierte", sagt er. "Gedruckte RFID-Etiketten sollten dann günstig genug sein, um sie auf preiswerte Produkte wie Joghurts zu kleben. Dort können sie die Temperatur überwachen, Daten speichern und übermitteln", so Jank weiter.

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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