Für mehr Unabhängigkeit: Helloprint zahlt Altgesellschafter aus

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Die Onlineprint-Plattform Helloprint hat einen Teil ihrer frühen Anteilseigner über einen substanziellen Aktienrückkauf ausgezahlt. CEO Hans Scheffer begründet den Schritt mit dem Ziel langfristiger Unabhängigkeit und organischem Wachstum.

Profitabilität schafft Spielraum

Begleitet wurde die Transaktion laut LinkedIn-Post von der niederländischen Kanzlei INGEN HOUSZ, federführend durch Gründer Matthijs Ingen-Housz und Partner Meelf van Oosten. Helloprint nutze die eigene Profitabilität, um die strategische Ausrichtung wieder vollständig in eigene Hände zu nehmen, heißt es darin. Das Management entscheide sich bewusst für ein langfristig unabhängiges und organisches Wachstum.

Produktivitätsplus durch KI

In den vergangenen drei Jahren hat Helloprint nach eigenen Angaben stark in KI-Integration und datengetriebene Prozesse investiert. Die Produktivität pro Mitarbeiter sei dadurch spürbar gestiegen.

„Wir haben in den vergangenen Jahren viel Zeit und Mittel in die Digitalisierung und Automatisierung unserer Abläufe gesteckt, mit KI als zentralem Treiber. Diese Investition zahlt sich jetzt aus“, wird CEO und Mitgründer Hans Scheffer zitiert. Über drei Jahre hinweg habe man in fast jedem Bereich stark zugelegt, nur nicht beim Personalbestand. Heute leiste man mit deutlich weniger Menschen deutlich mehr.

Das Ziel ist weiteres Wachstum

Das 2013 gegründete Unternehmen verfolgt nach eigener Aussage das Ziel, zu einem der globalen Marktführer für personalisierte Druckprodukte zu werden. Um auf diesem riesigen Markt weiterhin eine führende Rolle zu spielen, ohne dabei die eigene Unternehmenskultur zu verlieren, hatte der Rückkauf der Anteile der frühen Investoren strategische Priorität.

Einordnung

Für den europäischen Onlineprint-Markt ist die Transaktion ein interessantes Signal: Während sich andere Plattformanbieter zuletzt häufig über externe Kapitalgeber und Zukäufe in Stellung gebracht haben, setzt Helloprint auf interne Stärkung und KI-gestützte Effizienz.

Wie hoch das Rückkaufvolumen ausfällt und welche Anteilseigner konkret ausgestiegen sind, wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Zu früheren Investoren zählten unter anderem Bregal Unternehmerkapital sowie Project A Ventures.

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Die Onlineprint-Plattform Helloprint hat einen Teil ihrer frühen Anteilseigner über einen substanziellen Aktienrückkauf ausgezahlt. CEO Hans Scheffer begründet den Schritt mit dem Ziel langfristiger Unabhängigkeit und organischem Wachstum.
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