GEZ-Umstellung kostet 150 Millionen

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Mit der Umstellung der GEZ-Zahlung zur Haushaltsabgabe werden zusätzliche Kosten von insgesamt 150 Millionen Euro verursacht. Die Kosten sollen später unter anderem durch Einsparungen bei IT und Personal ausgeglichen werden.

(Quelle: pixelio // Fotograf: Gisela Peter)

Mit 150 Millionen Euro wird die Umstellung auf die Haushaltsabgabe teurer als bisher gedacht. Dies berichtet die ‚Financial Times‘ in ihrer Online-Ausgabe. Demnach wird Umstellung auf die kürzlich abgesegnete einheitliche Rundfunkabgabe für alle Haushalte 150 Millionen Euro kosten – fast soviel wie der gesamte GEZ-Jahresetat von 2009, der 161 Millionen Euro betrug.

Die Kosten sollen jedoch weiter von 2,13 Prozent auf unter zwei Prozent des jährlichen Gebührenaufkommens von derzeit 7,6 Milliarden Euro gedrückt werden, betonte GEZ-Chef Hans Buchholz. Dafür will er an der IT und dem Personal sparen, um dieses Ziel ab 2014, nach der Gebührenumstellung, möglich zu machen.

Für die Überprüfung aller Zahlungsbefreiten brauchen die öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin ein eigenes Inkassoinstitut. Die GEZ möchte jeden Einzelfall alle sechs bis neun Monate neu überprüfen. „Von den derzeit 39 Millionen Teilnehmern sind knapp 3,1 Millionen befreit“, sagte Buchholz. Daraus resultiere für ARD und ZDF ein jährlicher Zahlungsausfall von gut 800 Millionen Euro. Der GEZ-Chef geht jedoch davon aus, dass durch die Haushaltsabgabe die Zahl der unberechtigten Nichtzahler sinken und das Inkasso deutlich einfacher werden wird. (Marco Schürmann | Quelle: zdnet.de)

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