Google leistet Entwicklungshilfe

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(24. Juli 2008 – dk) Google scheint mit den Fortschritten der derzeitigen Browserentwicklungen nicht zufrieden zu sein. Um den Prozess zu beschleunigen hilft Google nun mit der Software Gears nach. Die Software bietet Webentwicklern viele wichtige Browserfunktionen und zahlreiche neue APIs, die unter anderem besonders für mobile Anwendungen nützlich sind.

Ursprünglich hieß die Software „Google Gears“ und diente als Browsererweiterung, mit deren Hilfe sich Webapplikationen auch offline nutzen ließen. Mittlerweile ist die Software Gears viel mehr als eine Offlineerweiterung. Es ist Googles Implementierung von Browsertechnik der nächsten Generation, die aktuellen Browsern wesentliche Teile von HTML 5 beibringt.

Für Webentwickler wichtige Funktionen setzt Gears schon heute um, und unterstützt Windows, MacOS X, Linux und Windows Mobile sowie den Internet Explorer und Firefox. Unterstützung für Apples Browser Safari soll ebenso folgen wie die weiterer mobiler Betriebssysteme.

Mit verschiedenen APIs stellt Gears Webapplikationen unter anderem die Position des Nutzers zur Verfügung, dient als Offlinespeicher und stellt eine SQL-Datenbank im Browser bereit, was zugleich Applikationen beschleunigen kann. Es richtet Desktopicons ein und kann komplexe JavaScript-Programme im Hintergrund ablaufen lassen, ohne den Browser zu blockieren.

Denkbar ist zudem, neue und schnellere JavaScript-Engines in Gears zu integrieren. Auch soll man künftig aus einer Webapplikation Nachrichten an den Desktop senden können. Künftig soll Gears automatisch erkennen, wenn die Internetverbindung online und offline geht, um gegebenenfalls Daten zu aktualisieren, was gerade bei lückenhaften Mobilfunknetzen sehr praktisch sein kann. Weitere APIs sind in Planung, eine Übersicht der eingereichten Vorschläge findet sich im Gears-Wiki.

Mit der Umbenennung von Google Gears in Gears will Google deutlich machen, dass es sich bei Gears nicht um ein Google-spezifisches Projekt handelt. Vielmehr steht Gears unter der BSD-Lizenz und ist damit Open Source. Es wird im Rahmen eines offenen Projekts entwickelt, an dem auch Drittentwickler teilnehmen können.

 

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Golem.de

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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