Heidelbergs Aufträge schrumpfen

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(5. Februar 2009 – ds) Druckmaschinen Hersteller Heidelberg hat vorgestern seine Zahlen für das dritte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres vorgelegt. Die Zahlen von Oktober bis Dezember 2008 zeigen einen Rückgang der Auftragszahlen um über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In genauen Zahlen: Statt fast 960 Millionen gingen nur Aufträge im Wert von 560 Millionen Euro ein.

Auch der Umsatz lag mit 750 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahres (929 Millionen Euro). Man konnte jedoch ohne rote Zahlen zu schreiben, das Quartal beenden. Im Vorjahr hate man noch ein Gewinn von 81 Millionen Euro erzielt. Der Grund des ausgeglicgenen Betriebsergebnis waren die eingeleiteten Sparmaßnahmen.

Als Gründe für den Auftragrückgang nennt Heidelberg die "schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Finanzmarktkrise" – natürlich. "Die Investitionen sind stark rückläufig, weil unsere Kunden von einem geringeren Kapazitätsbedarf ausgehen und verunsichert sind", so Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier.

Zu den Sparmaßnahmen gehörten unter anderen der Einsatz von Kurzarbeit in allen Bereichen, Drosselung der Produktion sowie die Veränderung von Verwaltungsstrukturen. Auch wurden Investitionen und Ausgaben für Forschung und Entwicklung reduziert. Die Aussichten für das komplette Geschäftsjahr 2008/09 benennt Heidelberg wie folgt: "erhebliche Umsatzeinbußen, ein deutlich schlechteres Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit sowie ein ebenfalls verschlechtertes Finanzergebnis". Zum Ende hin erwartet man einen "deutlichen Jahresfehlbetrag".

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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