Hochauflösender E-Reader vorgestellt

Hochauflösender E-Reader vorgestellt

Die Unternehmen E Ink und Epson haben ein hochauflösendes E-Paper-Gerät entwickelt. Mit 300 Bildpunkten pro Zoll (DPI) stellt der 9,7-Zoll-Prototyp eine neue Generation von E-Readern in Aussicht, die Text und Grafiken viel klarer als bisher darstellen. Dadurch sollen die Lesegeräte verstärkt in Unternehmen und den akademischen Bereich vordringen.

E-Reader-Prototyp von E-Ink und Epson (Quelle: EInk/Epson)

Technische Details zum Display
Zudem wollen die Unternehmen in Märkten mit aufwendigen Schriftzeichen wie Japan und China punkten. E Ink hat zum Prototypen ein E-Papier-Display im 9,7-Zoll-Format beigesteuert, das 2.400×1.650 Pixel Auflösung bietet. Das bedeutet einen großen Sprung in Sachen Pixeldichte. Mit 300 DPI liegt diese beim neuen Gerät um rund 80 Prozent höher als beispielsweise bei Amazons Kindle 3. Damit will man sich laut eigener Aussage speziell an Unternehmen und die akademischen Welt richten.

Der schnelle Controller verspricht ein optimales Nutzererlebnis. Er bietet laut Konzern die nötige Rechenleistung, um auch große grafiklastige Dateien flüssig darzustellen, wie beispielsweise Schalt- und Baupläne oder detailreiche Illustrationen. Profitieren soll zudem die Wiedergabe von asiatischen Schriften mit vergleichsweise komplexen Zeichen. Zudem stellt Epson einen schnelleren Seitenaufbau in Aussicht, was dem Konzern zufolge gerade in Business- und akademischem Segment wichtig ist. Allerdings macht das Unternehmen noch keine konkreten Angaben, wie stark die Neuentwicklung den Seitenaufbau beschleunigt.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de.eu)

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