iGoogle wird zum Social Network

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(2. Juli 2008 – jb) Die personalisierbare Google-Startseite iGoogle bekommt neue Elemente, die die Seite einem Social Network immer ähnlicher machen. Im nächsten Monat soll die erweiterte Startseite für Google-Nutzer zugänglich sein, die auch einen Chat und die Anzeige des Onlinestatus von Kontakten bietet. Auf einem neuen Interface mit Namen „Canvas“ werden künftig die iGoogle-Gadgets angezeigt.

 

Im Verborgenen testen Entwickler die Ideen bereits seit Monaten, doch nun sollen auch bald die Endanwender zum Zug kommen, wie PC World berichtet. Noch diesen Sommer will Google außerdem OpenSocial in iGoogle einbinden, das Entwicklern ermöglicht, Anwendungen zu schreiben, die auf verschiedenen Social Networks laufen.

Die Chat-Funktion wird es erlauben, sich mit seinen Gmail-Kontakten zu unterhalten, während man auf iGoogle online ist. Auch der Onlinestatus der Freunde wird angezeigt. "Das neue iGoogle platziert links auf der Seite Tabs, die man vergrößern kann, um eine Liste der Gadgets und Status-Informationen anzuzeigen, wie die Zahl der ungelesenen Gmail-Nachrichten", erklärt Ionut Alex Chitu, der in seinem Blog "Google Operating Systems" über die Aktivitäten der Suchmaschine berichtet. Durch OpenSocial können bei der Entwicklung der Gadgets auch außenstehende Programmierer mitwirken. Dieses Set von Programmierschnittstellen ermöglicht Entwicklern Anwendungen zu schreiben, die problemlos auf unterschiedlichen Social-Networking Seiten eingebunden werden können. Google hat OpenSocial zusammen mit MySpace entwickelt.

Die Möglichkeit, durch OpenSocial einen Hub für Anwendungen zu erschaffen, die auf den verschiedensten Social Networks aktiv sind, sehen viele als den interessantesten Aspekt von iGoogle. "Die meisten Entwickler von Anwendungen für Social Networks werden daraus Nutzen ziehen wollen, um ihre Programme zu verbreiten", meint die Bloggerin Kristen Nicole. Außerdem wird Google es nicht bei dem Chat-Feature belassen, meint der Technologie-Blogger Chitu: "Da die neue Chat-Funktion automatisch aktiv ist, ist es offensichtlich, dass Google Optionen für Datentransfer und die Möglichkeit, Kommentare über Posts zu verfassen, hinzufügen kann."

Link:

Ionut Alex Chitus Blog (Englisch)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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