Informatik: Zahl der Studienanfänger steigt

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Zum Studienstart des Sommer- und Wintersemesters 2010 haben sich 39.400 Studierende für die Fachrichtung Informatik entschieden. Dies geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor, die mit den Zahlen eine Steigerung um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ermittelt.

„Wir begrüßen, dass sich wieder mehr junge Leute für ein Informatikstudium entschieden haben“, so GI-Präsident Stefan Jähnichen. Die Zahlen seien jedoch eher ernüchternd im Vergleich zur Gesamtzahl der Studienanfänger, obwohl das Fach überragende Berufs- und Karriereperspektiven bietet.

Damit man dem Bedarf an Informatikern nachkommen kann, müssen die Abbrecherquoten gesenkt werden, so Jähnichen: „Es ist tragisch für die Studierenden und schädlich für unsere Wirtschaft, wenn noch immer ein gutes Drittel der Studienanfänger das Studium abbricht. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“

Um das Fach interessant zu halten, setzt man weiterhin auf den so genannten MINT-Unterricht: „Nach wie vor halten wir es auch für dringend geboten, in der Schule ab der Sekundarstufe 1 MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Unterricht durchgängig anzubieten, um Berührungsängste abzubauen und falsche Vorstellungen über einzelne Fächer zu korrigieren.“ (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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