Interview: Die Gründer von Printess im Gespräch

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Bernd Zipper traf sich digital mit Christoph Clermont und Christoph Schacht von Printess, um zu erfahren, welches Produkt dieses neue Start-Up gelauncht hat und was es damit auf sich hat.

Lesen Sie hier das Interview oder hören Sie das Gespräch im Podcast auf ZIPPERS INSIGHTS oder Spotify.

Bernd Zipper: Hallo bei Zippers Insights und heute haben wir adeligen Besuch, sozusagen. Wir haben Printess hier und zwei der drei Gründer sitzen am Mikrofon, nämlich Christoph Clermont und Christoph Schacht. Hallihallo, grüß euch.

Christoph Clermont: Hallo Bernd, schöne Grüße aus dem wundervollen Brandenburg.

Christoph Schacht: Hallo, hallo.

Bernd Zipper: Wir haben beschlossen, wegen Corona machen wir das Ganze jetzt hier über Riverside. Das ist eine Software, die uns dabei hilft, eben sowohl Video wie auch Audio aufzunehmen und deswegen haben wir manchmal so eine kleine Latenz drin. Ihr da draußen, bitte seht uns das nach. Aber die Neuigkeiten sind so wichtig, dass wir gesagt haben, wir machen jetzt einen Podcast und dann kann man sich halt zurzeit leider nicht persönlich treffen. Ihr sitzt im schönen Teupitz, oder? Also ihr habt euch außerhalb von Berlin in so einer richtigen Startup-Entwickler-WG praktisch niedergelassen.

Christoph Clermont: Ja, wir pendeln so ein bisschen, muss man fairerweise sagen. Also wir sind auch noch Berliner, aber jetzt auch gerade in den letzten Jahren hat natürlich das Landleben immer mehr an Reiz gewonnen, muss man ganz ehrlich sagen. Man kommt dann auch mal raus. Gerade wenn man Software entwickelt, kommt man ja tendenziell gar nicht raus. Wenn man dann näher am Draußen ist, hilft das ein bisschen und man kann es schon genießen. Brandenburg hat schöne Ecken.

Bernd Zipper: Ich habe ja schon das große Glück gehabt vor ein paar Tagen, vor ein paar Wochen genauer gesagt, mal zu sehen, was hinter Printess steckt. Und das ist eigentlich eine neue Idee eines Web-to-Print Editors, richtig?

Christoph Clermont: Das ist total richtig. Weil wir sind ja wie gesagt schon sehr, sehr lange in dieser ganzen Branche unterwegs. Ich glaube es ist insgesamt der vierte Editor, mit dem wir uns beschäftigen und trotzdem waren wir nicht glücklich. Was uns einfach gefehlt hat, war ein Web-to-Print Editor für diese Branche, insbesondere Online-Shops, der zeitgemäß ist. Also sprich, wenn du heute Google Maps einbinden willst, dann gehst du zur Google Seite, bindest das ein und los geht’s. In 20 Minuten hast du das in deinem Shop. Und genau diese Lösung fehlte uns. Und zwar einerseits die einfache Erreichbarkeit, die einfache Einbindbarkeit und andererseits endlich mal grafisch wirklich das zu integrieren, was man braucht, wenn man im Endkundengeschäft unterwegs ist und vielleicht zum Beispiel auch Markenartikler-Dokumente machen möchte, die ja grafisch sehr anspruchsvoll sind. Das heißt, die ganze Packung. Wir haben versucht, das Beste aus InDesign und Illustrator herauszupicken, was man für den Markt braucht und haben das alles in einen komplett modernisierten Browsereditor, der wirklich die allerletzten Technologien benutzt, verarbeitet und damit sind wir jetzt live gegangen.

Bernd Zipper: Also, damit ich es richtig verstehe: Das heißt, ihr habt im Prinzip den kompletten Editor in den Browser verlegt?

Christoph Clermont: Das ist vollkommen richtig.

Bernd Zipper: Das heißt, ich habe einen Cloud Service, wo ich unmittelbar über den Browser zugreifen kann und also eigentlich selber gar nichts mehr großartig installieren muss auf meinen Servern?

Christoph Clermont: Genau. Wir dürfen ja nicht vergessen, wir haben ja heute alle Supercomputer in der Tasche. Also, die Grafikprozessoren vom Handy sind in der Lage, unglaublich komplexe Spiele zu verarbeiten, sie können aber, man kann es kaum glauben, auch unglaublich komplexe Grafiksoftware verarbeiten. Und sich genau das zunutze zu machen, diese Computing Power, die hier überall vorhanden ist, das macht der Printess Editor und ich habe auf der einen Seite natürlich den Teil, der dann – entweder, wenn ich Templates erstelle – für den Designer läuft und auf der anderen Seite dann für den Endkunden, wenn der Templates konfiguriert. Und dann ist das Ganze natürlich vollständig cloudbasiert. Das heißt später, um die Druckdaten generieren zu lassen, gehe ich an die Printess Cloud, die komplett skaliert, wo ich mir überhaupt keine Sorgen machen muss, wie viel Serverlast gerade möglich ist, ob ich heute 15 PDFs abrufen will oder eine Million, das wird alles möglich sein. Das heißt, das ist komplett „worry free“. Ich muss mir keine Gedanken mehr machen, wie groß meine Server-Farmen sind oder wie groß meine Last zu Weihnachten ist, die wahrscheinlich völlig anders ist als dann im Januar, wo es unglaublich abfällt. All das möchten wir wirklich mal in eine solide technische Lösung packen, die diese Probleme von den Shop-Betreibern wegnimmt.

Bernd Zipper: Das ist cool. Aber verstehe ich das auch richtig, dass es eher in die Richtung geht, dass es für Onlineshop-Betreiber ist? Also das heißt für Produkte, wie einseitige Produkte oder Visitenkarten, oder kann ich damit auch ganze Bücher gestalten?

Christoph Schacht: Ich sage mal an dieser Stelle, technologisch haben wir uns da nicht festgelegt. Die ganzen Features, die Dinge, die benötigt werden, um die Produkte zu gestalten, sind natürlich festgelegt. Am Markt wollen wir ganz klar das Schwierigste angehen am Anfang, nämlich B2C. Wo einfach am meisten schöne Effekte gebraucht werden, wo Endkunden was gestalten wollen, was dann hinterher auch noch schön aussieht, ohne dass sie Gestalter sind. Deswegen haben wir ja auf jeden Fall darauf geachtet, dass das alles relativ leicht zu benutzen ist und uns auf den Markt konzentriert. Natürlich kann man damit auch eine Visitenkarte machen und Briefpapier oder auch ein Buch. Aber auf jeden Fall kann man besonders schön B2C-Produkte damit erstellen.

Christoph Clermont: Insbesondere Bücher sind ein super Thema, besonders der Kinderbuch Markt, wo ich ja extrem hohe grafische Anforderungen habe, weil ich möchte ja, dass das Buch auf der einen Seite hoch personalisiert ist, aber auf der anderen Seite so aussieht wie fertig gestaltet und gekauft. Und da haben wir auch ein tolles Beispiel auf der Website, wo man mal sehen kann, wie weit das geht. Das Beispielbuch auf der Webseite, muss man entschuldigend dazu sagen, hat nur 4 Seiten. Aber ja, es könnte auch 50 Seiten haben. Davor scheuen wir nicht zurück.

Bernd Zipper: Ich hoffe, es sind nur 48, sonst muss man immer ein Blatt beilegen.

Christoph Schacht: Ja, als Hintergrund.

Bernd Zipper: Entschuldigung, der musste sein. Ich kann so etwas einfach nicht liegen lassen. Aber um es auf den Punkt zu bringen, wir haben also einen Editor, der dann aber auch die Formen nachvollzieht. Also beispielsweise, wenn ich jetzt im Textilbereich unterwegs bin, und wir kennen das alle, diese flache Ansicht eines T-Shirts, da kommt dann ein Logo drauf. Aber theoretisch könnte das T-Shirt auch praktisch von jemandem, der etwas kräftiger ist so wie ich, getragen werden. Und man sieht halt, wie das Logo sich entsprechend auch auf der Brust spannt oder Falten wirft oder wie auch immer. Also da habt ihr ja auch die Möglichkeit, das dementsprechend der Form anzupassen?

Christoph Schacht: Ja, da haben wir uns viel Mühe gegeben. Da gibt es sogar ein sehr schönes Beispiel bei uns auf der Webseite, da kann man direkt einen T-Shirt Designer ausprobieren. Es gibt sogar ein klasse Video von Christoph, wo er das Template zum Beweis einfach mal in 10 Minuten zusammenbaut und uns eigentlich am meisten erfreut hat, dass die Erstellung der Templates so flott von der Hand geht. Weil das war auch immer ein großes Problem, was uns Kunden berichtet haben, dass zwar alles geht, aber das da ein Designer zusammen mit einem Programmierer einfach tagelang sitzt, um Produkte in den Shop zu bringen. Das war ein großer Anspruch von uns, die Zeit zu reduzieren, weil das kostet natürlich am meisten Geld, schlussendlich, wenn man ein B2C Business macht und tausende von Produkten hat. Die müssen ja auch maintained werden, sprich die Benutzbarkeit des Editors für einen Designer, dass der die Macht hat, sein Produkt innerhalb von 10 Minuten direkt bis in den Shop durchzurouten. Das lag uns sehr am Herzen.

Christoph Clermont: Und um noch mal auf die Sache mit den Falten im T-Shirt einzugehen, da haben wir uns was einfallen lassen, weil man in Printess sehr sehr leicht über klassische, eigentlich zweidimensionale Mesh-Transformationen, also ich zuppel‘ da so ein bisschen an dem Grid rum und kriege halt diesen dreidimensionalen Eindruck hin. Das heißt, ich kann wirklich Fotos benutzen, um Fotos zu personalisieren. Wir sehen da auch einen großen Vorteil, weil viele der Produkte im B2C Bereich einfach keine Rückseite haben. Natürlich brauche ich eine 3D-Ansicht, wenn ich Packaging verkaufe und das klarmachen möchte, wie dieses Paket gedreht aussieht. Aber viele Produkte im B2C Bereich sind halt einfach, haben eine Vorderseite. Ein Basecap von hinten ist uninteressant, wenn ich eine Personalisierung mache. Ein T-Shirt kann ich in einem künstlich anmutenden 3D-Modell zwar drehen, aber ich habe immer noch kein Gefühl, wie es an dem Menschen aussieht. Deswegen gehen wir da den Weg, dass wir auf Foto die Designs personalisieren können und fotorealistisch darstellen können. Und das passiert auch alles direkt im Browser und hat noch einen anderen großen Vorteil, das kann nämlich jeder Designer machen, ohne dass er 3D-Experte sein muss.

Bernd Zipper: Also ich finde das schon ziemlich cool, weil damit wird ja ein Problem gelöst, das ja viele gerade haben. Dass sie eben versuchen müssen, auch möglichst gute virtuelle Haptik abzubilden, damit man sich einfach das Produkt besser vorstellen kann. Und da hilft das natürlich ungemein. Und bisher ist das ja immer eine Kombination aus 3D-Modell und eben den Vektoren und dem Bild-Modell, das man wieder zusammenbringen muss. Und das habt ihr also praktisch sozusagen im Browser vereint. Was mir auch gefällt ist, dass man merkt, dass ihr so ein bisschen Erfahrung habt im Bereich Print. Ihr habt das ganze Thema Schmuckfarben mit aufgegriffen, Prozessfarben usw. Also wir arbeiten nicht im RGB-Bereich, respektive der Output ist dann in den richtigen Farben und ihr habt euch auch Gedanken darüber gemacht, wie eben das Thema Font-Handling gemacht wird. Was ist da das Besondere bei euch?

Christoph Schacht: Ja, im Endeffekt, dass man alle Fonts benutzen darf. Das ist sicherlich das größere Problem, die Lizenzen im Fontbereich. Aber es gibt ja mittlerweile tolle Bibliotheken von Google, wo zumindest frei für‘s Web verfügbare Fonts da sind. Aber unter‘m Strich, man kann einfach alle Fonts benutzen. Man kann anfangen, gestalten, seinen Font hochladen und verfremden, wie man mag. Es gibt keine Grenzen.

Christoph Clermont: Ich denke mal, du hast da komplett recht. Also wie viele Probleme wir mit Fonts in unserer Lebensgeschichte hatten, ich kann es kaum zählen. Es ist gigantisch. Es ist ein unglaublich komplexes Thema und ja, ich denke das ist das, wovon wir jetzt am meisten profitiert haben. Manchmal war uns auch gar nicht klar, wie viel wir wissen. Ganz blöd. Man denkt dann immer, ja, und dann merkt man während des Tuns: Oh Gott, da waren Probleme, da gab es mal Schwierigkeiten, da muss man fürchterlich aufpassen. Ich sage mal so, zum Beispiel so ein ganz, ganz einfaches Problem, was wir früher glaube ich immer nicht richtig ernst genommen haben, der sogenannte Default-Font. Was ja letztendlich ein Problem ist im Web, dass der Browser quasi, wenn ein Zeichen nicht da ist, selbstständig einen Font rausfindet und das dann so anzeigt. Diese Logik ist dann wieder abhängig von jedem Device, von jedem Browser. Das heißt, sie ist eigentlich eine absolute Katastrophe. Und damit sind wir eigentlich vom Thema Fonts beim Thema Text und dem Riesenproblem, dass wir ja ein Ziel hatten, nämlich dass das, was ich sehe, wenn ich ein Produkt konfiguriere, auch das ist, was im Endeffekt bei mir nachher per Post gedruckt ankommt. Um dieses Problem zu lösen, sind wir einen sehr, sehr weiten Weg gegangen. Wir rendern sämtliche Fontausgaben, sämtliche Textausgaben komplett selbstständig im Browser. Das heißt, wir nutzen an keiner Stelle die browsereigenen Textfunktionalitäten. Das klingt ein bisschen wahnsinnig, war es auch, ist aber die einzige wirkliche Möglichkeit, dort diese hundertprozentige Ausgabeverbindlichkeit zu garantieren. Und ich denke das erklärt auch sehr gut die Inspiration von Printess. Wir haben uns überlegt: Es gibt den Markt. Es gibt unglaublich viele Anbieter mit unglaublich tollen Lösungen und es gibt irgendwie Editoren. Und bei vielen Anbietern sind diese Editoren doch einfach ein unglaubliches Riesenproblem. Weil die haben eigentlich ein anderes Business, machen aber immer Riesenprobleme. Es müsste eigentlich in dieser Branche eine Firma geben, die sagt, wir machen nur Editoren. Wir sind auch keine Konkurrenz, man muss auch keine Angst haben, wenn man Web-to-Print anbietet, wenn man Workflows, wenn man sonst was macht. Wir werden das alles nicht tun. Wir werden uns einfach auf diese Kernkompetenz beschränken und ein Integrationsprodukt schaffen und uns komplett darauf fokussieren und diese Bürden von anderen nehmen, einen Editor zu bauen, der eben genau nicht die Support-Cases produziert, die ich sonst jeden Tag habe. Dass ein Kunde anruft und sagt, das sieht anders aus. Das ist eigentlich ein Ziel, das wir im Kopf hatten, das zum Beispiel zu lösen. Es ist ein einfacher Satz: Es soll genau so aussehen wie auf dem Bildschirm und ich möchte den Support oder die Reklamationen reduzieren. Dieser kleine Satz hat uns die meiste Zeit beschäftigt.

Bernd Zipper: Ja, das glaube ich. Wir kennen uns ja bei Zipcon ein bisschen aus mit Editoren. Da gibt es ja mittlerweile richtig gute, keine Frage. Aber natürlich auch welche, die einen enormen technischen Aufwand benötigen, auf der anderen Seite natürlich hoch performant sind. Jetzt seid ihr ein neues Produkt. Wie habt ihr denn das ganze Testing gemacht? Also um eben auch sicherzustellen, dass man mal 10.000 Bilder einfach editiert oder 10.000 Web-to-Print Vorlagen handelt? Wie geht ihr damit um?

Christoph Clermont: Man muss sich immer auch vorstellen, wenn eine Architektur in einer bestimmten Form aufgebaut ist, gibt es Probleme, die gar nicht erst entstehen. Also das ist natürlich jetzt unser großer Vorteil, dass wir komplett neu angefangen haben und so eine Infrastruktur für so ein System auf eine moderne Cloudinfrastruktur aufsetzen. Das heißt, Probleme, die wir gar nicht selbst bearbeiten, treten auch nicht auf. Als Programmierer würde ich sagen: Code, den du nicht schreibst, ist der Beste, den du schreiben kannst. Weil, A) der hat keine Bugs, weil er ist ja nicht da. B), der braucht keine Maintenance, den muss man später nicht pflegen, weil er ist ja nicht da und er ist kürzer und er ist schneller. Also es gibt nur Vorteile. Am besten ist immer, mein Ratschlag für alle, die in dieser Welt unterwegs sind, schreibt den Code gar nicht. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. So ein bisschen sind wir vorgegangen, wenn es um die Infrastruktur und die Cloudbasierung geht. Indem wir unser System von vornherein so geplant haben, dass es mit Standardmechanismen funktioniert, wie ich sie heute bei Microsoft Azure, bei Amazon ABS finde, bei Google Cloud. Die haben alle die gleichen Prinzipien, um Systeme verlässlich zu skalieren, verlässlich redundant zu halten, um Last zu verteilen. Und das ist genau das, was wir nutzen. Wir haben eigentlich sehr, sehr einfache Komponenten. Wenn ich zum Beispiel bei Printess ein Bild hochlade, kann ich dort auch meine eigenen Mechanismen einbinden, weil es ja ein Integrationsprodukt ist – dann werden all diese Ressourcen direkt in der Cloud gesichert. Das heißt, auch da entsteht überhaupt gar keine Server-Anfrage. Wenn man sich das genau anguckt, wird man sehen, es ist unglaublich, an wieviel Stellen wir einfach Technologie weggelassen haben. Weil es mittlerweile eben große technologische Plattformen gibt, die diese Aufgabe viel, viel besser lösen können. Und genau das ist das, was in der Praxis unserer Meinung nach dieses Printess-Erlebnis unvergleichlich viel besser machen wird, weil ich keinen Serverausfall haben kann. Nun gut, wenn Amazon dann down ist und ich bei ABS bin, dann habe ich das Problem. Aber dann weiß ich, dass ich nicht alleine bin. Das hat das halbe Internet dann. So gesehen ist es irgendwie eine andere Geschichte, aber ansonsten werde ich diese Probleme einfach nicht haben.

Bernd Zipper: Ich meine, ihr macht natürlich bestimmte Probleme oder ihr negiert einfach bestimmte Probleme, die es bei anderen Technologien gibt, weil sie eben auch historisch anders gewachsen sind. Das heißt ja nicht, dass andere Editoren schlecht sind. Was mir jetzt bei euch aber gefällt, ist, dass ihr eigentlich auch schon direkt so aufgesetzt habt, dass es keinen Unterschied mehr zwischen dem Browser auf dem Rechner oder auf dem Mobile gibt. Das heißt also eigentlich, alles funktioniert auch auf dem Handy, richtig?

Christoph Clermont: Ja, ganz großes Ziel.

Christoph Schacht: Das war uns natürlich superwichtig. Jeder, der im E-Commerce Bereich unterwegs ist, weiß, dass Mobile Commerce das Gebot der Stunde ist. Insbesondere im B2C Bereich reden wir über 50, 60 Prozent der Umsätze, teilweise mehr, die direkt über das Handy laufen, wo diese Leute überhaupt gar keinen Rechner mehr haben, schlichtweg, alles auf einem iPad oder auf dem iPhone oder auf ihrem Android-Device machen. Das ist super. Wir haben natürlich einen Riesenvorteil dadurch, dass wir so spät dran sind, schlussendlich. Wir sind ja nicht der erste Online-Editor und inzwischen sind so viele neue Technologien entstanden in den letzten zehn Jahren, die mittlerweile auch wirklich solide sind, die keine komischen Testtechnologien sind, sondern überall eingebaut sind in unsere kleinen Hochleistungsgeräte. Vor 20 Jahren hätten wir diese Lösungen überhaupt nicht entwickeln können, die wir heute entwickelt haben. Heute haben wir das ganze Portfolio der Technologien quasi zur Verfügung gehabt und dadurch, dass wir ohne irgendeinen Legacy Code, ohne alte Dinge von vorne anfangen konnten, konnten wir das auch alles nutzen.

Christoph Clermont: Das ist halt ein guter Punkt. Es ist immer die Frage, wann fängt man an. Und wirklich, was wir jetzt gemacht haben, hätten wir vor vier Jahren, vor drei Jahren wahrscheinlich nicht machen können. Weil einfach diese Technologien nicht verbreitet waren.

Bernd Zipper: Ich finde es ziemlich cool. Ich habe letztens mal nachgerechnet, die Rechenkapazität von meinem Handy. Ich gebe zu, das ist jetzt so ein Schlachtschiff. Also da braucht man fast schon einen Anhänger dafür. Aber es entspricht ungefähr dem Zehnfachen eines Macintosh Quadras, mit dem ich seinerzeit Druckvorlagen designt habe. Also auch die Speicherkapazität von diesem Handy. Das hätten wir damals gerne gehabt, aber da haben wir einen halben Raum mit Platten vollgestellt und SyQuest Laufwerken, damit wir das alles gehändelt kriegen. Das sind ja auch unglaubliche Datenmengen und da muss ich nochmal zurückkommen. Wie habt ihr das denn gecheckt? Weil das Volumen von Bilddaten und ähnlichem und auch Produktdaten, habt ihr da im Vorfeld schon entsprechende Tests gemacht, dass ihr einfach Volumendaten mal durch die Welt gejagt habt und geguckt habt, wie euer Editor reagiert?

Christoph Clermont: Naja, wie gesagt, es ist ja eine andere Technologie. Wir müssen auch wirklich unterscheiden, weil es ein Integrationsprodukt ist. Das heißt, wir haben sicherlich Menschen und Firmen, die damit arbeiten, die sehr wohl wissen, wie sie selbst mit den Fotodaten ihrer Kunden umgehen, wenn die in diesem Bereich aktiv sind. Das heißt, die möchten quasi auch diese Verwaltung selbst machen, was wir auch zulassen. Aber das Prinzip wird immer das Gleiche sein. Wenn ich ein Bild hochlade, zum Beispiel: Wir skalieren das Bild direkt auf dem Client, das heißt im Browser und dann laden wir das hoch. Und zwar laden wir das hoch auf AWS S3 zum Beispiel, also ein hoch performantes Speicherformat. Und jetzt kann man sich vorstellen, ich wette, jede Sekunde, die wir hier miteinander reden, werden hundert Millionen Bilder auf diese Plattform hochgeladen. Das heißt, wir gehen einfach fest davon aus und sind 100 Prozent sicher, dass die mit diesen Lastansprüchen klarkommen und Printess eigentlich gar nichts damit zu tun hat. Das ist wirklich ein sehr wichtiger Punkt, den du da erwähnst, weil in dem Augenblick, wo ich die Dinge anfasse, habe ich diesen Single Point of Failure, wie man sagt. Dann muss mein Server wieder irgendetwas weiterreichen und das ist genau da, wo immer die Lastprobleme sind. Und wer uns kennt, wir sind ja die, die mal Direct Smile gegründet haben. Am Anfang der Digitaldruckzeit saßen wir plötzlich in einer Situation, das war ungefähr im Jahr 2003, wo unsere ersten Kunden sagten, „Oh, tolle Technologie, damit kann man Bilder personalisieren. Jetzt habe ich einen großen Kunden, der ist eine Supermarktkette in England und ich muss jetzt mal 500.000 Stück jeden Monat drucken.“ Das hat vorher noch keiner gemacht. Das hat niemand gemacht, Bilder in diesen Massen zu drucken. Und das war damals ein großes Problem. Es hat uns aber auch sehr sensibilisiert für Massen. Weil wir quasi groß geworden sind, Massen an Daten im Digitaldruck zu verarbeiten, die sonst fast nie jemand, sozusagen in dieser Zeit definitiv nicht, gehandelt hat. Und da sind wir sehr, sehr wachsam. Und deswegen haben wir jetzt halt diese ganzen Teile eigentlich gar nicht mehr selbst gebaut. Der Mehraufwand ist dann, das alles so kompatibel zu machen, dass es in diesen großen Cloud-Systemen zusammenläuft. Aber wenn das erst einmal geschehen ist, dann ist dieses Bild verfügbar und es ist auf der Amazon-Plattform zum Beispiel oder der Microsoft-Plattform. Und die können Daten ausliefern. Diese Firmen machen nichts anderes, als mit tausenden von Leuten gigantische Rechenzentren aufzubauen, die nichts anderes als Ziel haben, verlässlich Daten auszuliefern. Und genau deswegen ist halt die Performance so verlässlich bei Printess.

Bernd Zipper: Du hast es gerade schon gesagt, ihr wart die Gründer von Direct Smile. Das erklärt auch, dass ihr jetzt schon graue Haare habt, weil ihr seid schon ein paar hundert Jahre in der Branche mit drin. Ihr drei habt da, also inklusive Bastian Kröger, der ja, ich sag mal, noch so eine Art IT-Mastermind ist, ihr drei habt halt Printess gegründet, ja? Direct Smile wurde von EFI gekauft. Warum habt ihr nicht da einfach weitergemacht? Hättet ihr doch direkt eine viel größere Plattform gehabt mit EFI, oder nicht?

Christoph Clermont: Ach, das war gar keine Frage. Wir waren ja recht lange bei EFI. Und ich muss auch persönlich sagen, das war für mich eine sehr schöne Zeit, weil man konnte auch mal lernen, wie ein großes Unternehmen funktioniert. Ich meine, wir sind beide Gründer der ersten Stunde und dann hat man halt nie etwas anderes gesehen. Und so gesehen war das eigentlich ganz toll. Irgendwann gibt es halt den Moment, wo man dann merkt, der Konzern wird immer größer, der wird immer besser organisiert und immer strikter organisiert und dann hat man einfach Vorstellungen, wie man Dinge machen würde. Und wenn diese Vorstellungen dann irgendwann nicht mehr die Vorstellungen des Managements sind, wenn man also andere Visionen von den Produkten hat, dann ist es vielleicht an der Zeit zu sagen, jetzt wagt man mal den Sprung, und hier auch im hohen Alter mit grauen Haaren, und geht noch mal eigene Wege, um dann auch den Kunden gegenüber einfach das tun zu können, was man selber denkt.

Bernd Zipper: Also das mit den grauen Haaren ist jetzt nicht despektierlich gemeint. Wer mich kennt, weiß, dass auch in meinem Bart das eine andere graue Haar schlummert. Ich sage immer 50 ist das neue 30. Also insofern passt das schon alles. Aber das ist ja ein richtiges Start-Up. Ihr seid jetzt nicht mit 20 Mann unterwegs, sondern ihr drei habt euch zusammengetan und gesagt: Wir machen unser Ding hier, wir ziehen dieses Printess-Thema durch. Auch sehr schlank, ich sage mal schon durchaus organisiert auch wie ein Start-Up und das imponiert mir schon sehr. Also hinzugehen und zu sagen, dass ist die Idee, da setzen wir jetzt drauf. Ein großes Thema, was mir persönlich sehr gefällt bei euch ist, dass ihr so eine Art „Mass Customization Enabler“ seid. Also ihr könnt wirklich mit eurem Editor viele kleine Sachen editierbar machen, große Sachen und dann dementsprechend auch Ergebnisse bereitstellen, die wiederum in Shops eingebunden werden können. Aber ich muss jetzt noch mal klarstellen: Ihr bietet keinen Shop an, sondern das ist rein der Web-to-Print Editor, der halt integriert wird in vorhandene Shoplandschaften. Richtig?

Christoph Clermont: Genau.

Christoph Schacht: Und vielleicht noch ergänzend, wir sind zwar klein, aber wir sind ein Start-Up. Das heißt, wir haben irgendwie die Verpflichtung schnell zu wachsen. Also inzwischen sind wir schon fünf.

Bernd Zipper: Oh, okay. Ja ehe man sich versieht, ja? Zack, sind es fünf. Jetzt ist natürlich immer das große Thema: Neuer Editor, tolle Funktionen und dies und das. Und dann höre ich schon bei dem einen oder anderen, der uns jetzt vielleicht zuhört oder das Interview liest: „Ja, meine Herren, wird wahrscheinlich wieder eine Investition sein von ein paar tausend Euro, bevor man da überhaupt loslegen kann.“ Ich habe das so verstanden, dass ihr hingeht und das im Prinzip erst dann zur Rechnung bringt, wenn es auch wirklich verwendet wird oder wie verstehe ich es?

Christoph Schacht: Ja, genau so. Wir haben uns ein bisschen vorgenommen, ein paar neue Dinge einzuführen im Software-Bereich, der ja doch normalerweise eher Investitionsgütervertrieb ist. Da haben wir gesagt, wir wollen das Ganze jetzt mal ein bisschen mehr Silicon-Valley-artig anfangen. Mit viel Transparenz, sprich, man kann alles sehen auf unserer Webseite. Da stehen auch direkt die Preise, da muss man nicht erst einen Vertriebler anrufen. Vor allen Dingen wegen der Technologie können wir das ja auch tun, weil wir den Vorteil haben, dass die Leute das auf ihren Geräten selber erstellen und wir nicht riesige Serverfarmen zur Verfügung stellen müssen, können wir auch ein Cost-per-Order Preismodell machen. Sprich, der Kunde kann so viel rumeditieren, wie er mag, du kannst so viele Templates erstellen, wie du magst. Erst wenn das erste Produkt im Warenkorb erfolgreich gekauft wurde, fängst du bei uns an zu zahlen.

Bernd Zipper: Aber wie prüft ihr das dann nach? Also, ihr seid ja kein Shop, sondern ihr liefert ja im Prinzip dann eine Druckvorlage aus.

Christoph Clermont: Aber wir haben ja sozusagen ein Frontend, das ist der Editor. Das war uns extrem wichtig. Wie gesagt, wenn ich jetzt Google Maps benutzen will, dann gehe ich auf die Seite und binde das ein. Dann kann ich das benutzen. Das kostet auch gar nichts. Wenn ich dann später weitere Funktionalitäten hinzufügen will, kann es sein, dass das etwas kostet. Das ist bei uns genauso. Ich kann einfach auf die Seite gehen. Ich werde sämtliche Anleitungen finden. Ich kann mich heute, ab gestern Nacht – also wir sind ja jetzt live gegangen, kann ich dort drauf gehen. Wir sind jetzt in einer limited Beta, das heißt, wir haben eine Beta, wo Leute sich anmelden können. Ich kriege dann meinen Account. Ich finde die Möglichkeiten, wie ich das in meine eigene Seite einbetten kann. Ich kann anfangen, meine Templates zu machen. Da gibt es halt überhaupt keine Hürden. Das ist es halt. Und wir haben auch keine Setup Fees, wir haben keine Upfront Costs und all sowas, gibt es halt nicht. Und das geht nur deswegen, weil eben, wie Christoph gerade sagte, Transparenz hier das extreme Schlagwort ist. Ich kann alles auf der Website rausfinden. Wir wollen halt auch wirklich Leute motivieren zu gucken: Passt das? Wir kennen ja diese Welt, muss man sagen. Wir sind alle grauhaarig und wir sind schon lange in dieser Print-Software-Welt unterwegs und da ist es ja auch schon mal vorgekommen in der Vergangenheit, dass Lösungen verkauft wurden, wo viele Kunden nachher sagten, das ist doch nicht das, was eigentlich mein Problem löst. Aber es ist halt verdammt schwer im Prozess davor zu sehen und es ist auch immer schwer zu wissen, was wirklich jetzt die Probleme des Kunden sind. Dem wirken wir jetzt entgegen, indem wir einfach sagen: Du kannst alles machen. Du kannst deinen kompletten Shop aufbauen, du kannst alles fertig machen und das ist die Frontend-Seite. Aber irgendwann brauche ich ja dann ein PDF, was ich drucken kann. Und das wird natürlich nicht auf dem Client berechnet, also nicht auf dem Handy, sondern da kommt dann der Call gegen den Server, ich hätte gerne ein berechnetes PDF zum Drucken. Und genau das zählen wir und dafür fallen dann Kosten an.

Christoph Schacht: Und es ist halt wirklich natürlich nicht ein Server, sondern es sind derer viele. Du hast vorhin noch mal gefragt, habt ihr das eigentlich im Vorfeld getestet? Ja, haben wir. Wir haben dann lieber schnell die Stopptaste gedrückt. Sagen wir es mal so. So bei 1,8 Millionen, weil wir dachten, das kostet uns dann vielleicht doch ein bisschen viel Geld. Aber kein Problem. Volumen schrecken uns nicht.

Christoph Clermont: Ja, Lasttests haben wir natürlich gemacht.

Bernd Zipper: Aber es gibt ja noch viele, die gerade bei Amazon, also Amazon Workspace, das eine oder andere Ressentiment haben, dass man sich zu sehr abhängig machen würde von einem großen Riesen. Wie seht ihr das denn?

Christoph Clermont: Na, das haben wir auch. Ja, definitiv. Ich finde, die Befürchtung ist total gerechtfertigt zu sagen. Warum? Wenn ich an einer Plattform hänge, ist das immer gefährlich. Was wir gemacht haben ist, wir haben eigentlich die ganze Geschichte abstrahiert. Das heißt, wir brauchen bestimmte Arten von Services. Jetzt kommt natürlich der Nerd bei mir durch und das ist vielleicht auch immer ein bisschen gefährlich. Da muss man mich stoppen, Bernd, ne? Also keine Angst, mein Therapeut hat gesagt: Erzähle nicht so viel darüber. Aber es ist immer, immer schwierig, mich da zu kontrollieren. Also man muss sich das so vorstellen, es gibt zum Beispiel so einen Mechanismus, um Last zu verteilen. Das heißt, da kommen hunderte Aufträge rein oder tausende und die müssen verteilt werden. Solche Mechanismen bieten alle Clouds. Also das bietet wie gesagt Google, Microsoft oder Amazon, um mal die Großen zu nennen. Und diese Mechanismen setzen wir voraus. Welche Plattform das genau ist, das ist eigentlich egal. Das heißt, wir haben sozusagen diese Mechanismen abstrahiert von der konkreten Implementierung gegen diese Plattformen. Wir brauchen halt einen großen Speicher, wir brauchen Lastverteilungsgeschichten, wir brauchen eine Datenbank. Das kann aber die eine oder andere sein. Andererseits muss ich auch sagen, diese großen Firmen treten gegeneinander an. Die Zukunft ist dieses Cloud Computing. Mal ist der eine drei Cent billiger, mal ist der andere drei Cent teurer. Die Gefahr ist da wahrscheinlich gar nicht so groß. Es gibt viele Firmen, die haben sich auf einen Anbieter festgelegt und ehrlich gesagt kommen die da auch nie wieder weg. Das wissen die auch bei Amazon oder bei Microsoft. Trotzdem, es ist wahrscheinlich auch einfach so. Wie gesagt, aber Printess kann da flexibel agieren zwischen den verschiedenen Plattformen. Es macht trotzdem so viel Sinn. Und jetzt möchte ich noch was dazu sagen, weil das ist oft etwas, was falsch verstanden wird. Ich kann meine alte Anwendung nehmen, die unter alten Voraussetzungen gebaut ist und ich sage immer bewusst alt. Das ist nicht schlechter. Da hat Christoph Schacht jetzt auch mit seiner Aussage völlig recht. Wie gesagt, wenn wir dasselbe, denselben Printess Editor vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren gebaut hätten, ist es ein anderer als heute. Weil die Welt schreitet da einfach extrem voran. Was viele Leute heute tun, ist, die sagen, ich möchte in die Cloud. Das heißt, ich nehme die Services von Amazon oder von Microsoft und packe da meine alte Software drauf. Das ist unglaublich teuer. Eigentlich bedingt sinnvoll, würde ich mal sagen. Auf jeden Fall ist es viel, viel teurer. Weil natürlich so ein fester Server viel weniger Geld kostet als diese sehr, sehr hoch verfügbar gehosteten Instanzen, die diese Cloud-Anbieter bieten. Das heißt, so richtig macht diese Cloud auch erst Sinn, wenn man Software komplett neu schreibt, so dass sie zu dieser Cloud passt. Und das ist eigentlich das, was wir jetzt mal hingekriegt haben und was wir jetzt machen konnten und wo wir unheimlich happy sind und was uns eben die Chance gibt zu sagen: Meldet euch an, legt los! Ist uns egal. Weil die hätten wir sonst gar nicht. Ich kann ja nicht einfach jedem Zugriff geben auf so eine Plattform, wenn im Hintergrund eine Armada von IT-Ingenieuren sitzt, die diese Accounts aufsetzen muss. Da müsste ich ja jedes Mal zuzahlen. Und das geht halt nicht. Wenn man das aber einmal so richtig aufbaut, dann hat man diese Möglichkeiten.

Bernd Zipper: Aber das heißt im Umkehrschluss auch, dass ihr eigentlich potenzielle Anwender couragieren möchtet, das einfach selber auszuprobieren und auch selber einzubinden, oder?

Christoph Schacht: Das ist eigentlich die Idee. Natürlich helfen wir gerne, das ist auch richtig. Ehrlich gesagt möchten wir einen ganz anderen Vertriebston haben, als wir das jemals kennengelernt haben in der Branche. Wir möchten sagen, probiere es aus. Ich möchte nicht mehr dir gegenübersitzen und sagen, Mensch Bernd, weißt du was? Printess, das ist die beste Lösung, die du nehmen kannst. Du solltest das tun, sonst machst du einen Riesenfehler. Wenn wir heute jetzt mit dir ein Vertriebsgespräch haben, dann sagen wir einfach: Hier sind die Zugänge, probiere es aus. Wenn Fragen sind, wir helfen gerne. Wir sehen uns mehr als Berater. Wir sehen uns als helfende Hand, um Probleme zu überwinden, aber wir sehen uns nicht als Verkäufer. Printess muss sich selbst verkaufen. Und das ist die Idee dahinter.

Bernd Zipper: Ja, ich meine, es läuft ja schon cool an. Ihr habt ja auch schon ein paar gute Betatests gemacht. Wir nennen da mal keine Namen, was da gelaufen ist. Aber die Erfahrungen daraus, die haben ja auch geholfen, da noch mal so das letzte Eckchen rund zu machen, bei eurer Applikation. Jetzt ist die Beta ja öffentlich. Ich bin mal gespannt, wieviel Leute jetzt so in den nächsten Wochen das mal ausprobieren und bin mal auch gespannt, mit welchen Vorlagen die da drauf gehen. Jetzt gibt es natürlich ein paar Sachen, die sind sehr tricky. Beispielsweise Packaging habt ihr vorhin auch schon mal genannt. Und im Packaging, das lebt ja auch davon, dass man zum Beispiel eine Aktion reinbringt. Sprich eine Animation, wo sich zum Beispiel eine Box zusammenklappt oder ähnliches. Wie sieht sowas bei euch aus? Schon möglich oder ist es auf der Roadmap?

Christoph Schacht: Ja, es ist sicherlich auf der Roadmap. Packaging ist ein wichtiger Bereich. Wir haben eigentlich viele Sachen auf der Roadmap. Wir haben auch auf der Roadmap Data Automation, weil das ist eigentlich unser Steckenpferd, da kommen wir her und da finden wir auch, dass es keine einfache, leicht verfügbare WtP-Lösung gibt. Da können wir gleich nochmal drüber reden, weil es eine sehr interessante Geschichte aus der Vergangenheit ist, die uns da begleitet hat. Wir haben auch Fehler gemacht. Einer der Fehler war glaube ich, immer zu viele Features reinzupacken. Und dieses Mal wollen wir es anders machen. Wir haben wirklich überlegt, was wir alles machen wollen und natürlich waren da viele Sachen auf der Liste. Ganz viele. Und natürlich wollten wir auch schon loslegen und das packen wir noch rein und das. Und dann haben wir gesagt, pass auf, wir bremsen uns jetzt mal. Wir stoppen uns und das sind auch ein bisschen konfliktreiche Gespräche manchmal und dann haben wir wirklich gesagt, wir konzentrieren uns im ersten Schritt auf B2C E-Commerce im Wesentlichen. Also wir wollen eine Sache richtig machen. Und ehrlich gesagt konnten wir uns überhaupt nicht ausmalen, wie groß dieses Feld eigentlich ist. Mit je mehr potenziellen Kunden oder eben Betreibern wir gesprochen haben, desto mehr haben wir gelernt. Also, es ist ein gigantisches Feld. Und aktuell ist die ganz klare Aussage, wir möchten das, was wir machen, richtig gut und richtig solide und hundert Prozent bugfrei hinkriegen. Das ist das Wichtige und dann kommt das Nächste. Das ist das Ziel und ich muss ganz ehrlich sagen, also dieses Thema Buyer Experience, wie man das nennen kann, also wie fühlt sich die Software für den Kunden an, wenn er auf diese Seite kommt, das ist ein so komplexes Thema. Und in meinen Augen gibt es sehr gute Lösungen. Es gibt zum Beispiel Anbieter für Phone Cases, es gibt Anbieter für alles. Die sind alle selbst gebaut. In meinen Augen gibt es keine Lösung, die einem dabei helfen kann, eine Standardlösung, diese Sachen sauber hinzukriegen. Und deswegen ist das unser fast größter Fokus im Moment, dort zu verbessern, dort mehr Mechanismen zu schaffen, so dass man dieses Problem mal auf eine Standardlösung setzt. Weil das Problem ist halt, da gibt es tolle UI-Frontends, die Leute gebaut haben, die man im Web sehen kann, aber die basieren wieder auf Engines, die nicht viel können. Das heißt, dadurch entsteht wieder: Die Usability ist super, aber was der Kunde produzieren kann, ist eingeschränkt. Das ist immer das gleiche, eine Kiste und ein Text so ungefähr. Sieht man bei ganz vielen, obwohl der Rest drumherum einfach großartig orchestriert ist. Und da sehen wir uns zum Beispiel auch in der Mitte. Wenn wir jetzt darüber reden, dass Printess ein Integrationsprodukt ist, muss man auch nochmal sagen, es gibt zwei große „Level of Integration“. Es gibt „nimm das Ding, zeig es an in deinem Shop-View und dann macht das alles für dich“, aber es gibt auch noch einen zweiten Level, der ist: Printess ist quasi nur noch der Container, der eigentlich die Vorschau anzeigt, wo man drauf klickt, wo man einen Rahmen bewegt. Der gesamte Rest kann von dem Kunden selber drumherum gebaut werden. Das ist dann das richtige Integrationsprodukt, aber super wichtig, wenn ich zum Beispiel in irgendeiner Nische unterwegs bin und meinen Shop betreibe und jeden Tag gucke, wo meine Kunden falsch geklickt haben, wo ich was optimieren kann und dort dann so optimal wie möglich zu sein, ist es halt schwierig, wenn das nachher vorgegeben ist von einem Integrationsprodukt. Deswegen gehen wir da eben an dem Schritt noch weiter, Usability, User Experience, so lange, bis wir das nicht hundert Prozent glücklich hingekriegt haben für alle und wir nur das Feedback kriegen, dass die Use Cases, die täglich in dieser Industrie anfallen, mit Printess sauber gelöst werden können, solange ist das erstmal unsere Priorität und da gehen wir auch nicht weiter zum nächsten Schritt.

Christoph Schacht: Jetzt kann man vielleicht durchaus mit Leuten einfach mal anfangen zusammen zu arbeiten, die in dem Packaging-Bereich schon tolle Lösungen haben. Da gibt es ja durchaus welche.

Bernd Zipper: Es ist die Frage, wie kompatibel da man dann ist, aber das ist noch ein anderes Thema. Jetzt ist ja Web-to-Print nicht gleich Web-to-Print, also die einen rufen zum Beispiel einen Editor auf, die anderen lassen es zu, dass man direkt ins Bild reinklickt und dann meinetwegen Namen ändert oder ähnliches und insbesondere dann, wenn man mit Endkunden unterwegs ist, ist ja ein komplexer Editor eher abschreckend. Wie stelle ich mir das bei euch vor? Kann ich auch, ich sage mal so eine Art Frame Web-to-Print ansetzen, wo ich beispielsweise ein T-Shirt darstelle und da ist auch dann nur der Schriftzug zum Beispiel zu verändern und kann ich das einbetten in meinen Shop, das ist für mich noch eine große Frage.

Christoph Schacht: Ja, auf jeden Fall. Ein großes Thema für uns gewesen die ganze Zeit, wie Christoph schon sagte, die Leute müssen das Produkt optimal bedienen können, dementsprechend auf der einen Seite haben wir sehr viele Features im Bereich der Template Erstellung, auf der anderen Seite müssen wir natürlich dafür sorgen, dass der Endkunde, der dann das Produkt konfiguriert, die zwei Sekunden, die er darauf verschwenden will, maximal auch nur anwenden muss. Sprich, Printess unterscheidet sich großartig im Bereich des Designers, da sieht es eher aus wie so ein InDesign. Im Bereich des Endkunden ist es genau so, wie du gesagt hast, klick, klick und fertig, plus auch noch die Konfigurierbarkeit, genau was man an Komplexität dem Benutzer zumuten möchte. Sprich, man kann auch genau sagen, hier will ich, dass der Kunde den Text editiert direkt im Dokument oder nein, gefällt mir nicht, ich will einfach nur ein kleines Eingabefeldchen haben, wo er seinen Namen eintippt, was jeder schafft. Das ist völlige Freiheit und muss auch sein, weil genau da wird optimiert in den Shops.

Christoph Clermont: Und wir haben eine ganz große Vielfalt an diesen Beispielen, was du jetzt sagst ist halt auch das, was uns wirklich aufgefallen ist, so Stück für Stück erst. Am Anfang geht man ran und sagt, man macht jetzt eine gute Buyer Site, wir nennen das Buyer Site. Wir sagen immer, Buyer Site ist das, was der Kunde im Shop nachher sieht und wir machen das halt einfach gut. Und dann überlegt man, wie man einen Mechanismus findet, dass das immer passt und dann merkt man, das passt doch alles gar nicht und dann lernt man Stück für Stück, natürlich auch durch Gespräche, durch Sachen, die man sich anguckt. Die sind ja alle online, das ist ja das Tolle in unserer Branche, ich kann ja in jeden Shop gehen und das ausprobieren, da muss ich nicht mal Industriespionage betreiben und da merkt man, jedes Produkt ist anders. Und jede Lösung ist anders. Und genau da ist sehr viel Arbeit reingeflossen, um heute Templates ganz unterschiedlich zu gestalten. Das eine lebt mit einem Eingabefeld, mit einem Klick hier, das andere, da möchte ich vielleicht freie Editierbarkeit, der User kann, was wir Snippets nennen, beliebige grafische Elemente hinzufügen, die er wieder leicht verändern kann, die aber trotzdem schick aussehen und das ist eine weite Range. Und das schlimme ist, es ist nicht Aufgabe des Softwareherstellers, also es ist nicht Printess‘ Aufgabe zu bestimmen, wie die User Experience am Ende sein soll. Wir können halt nur mehrere Möglichkeiten anbieten und unser Kunde entscheiden im Endeffekt, was am besten passt. Das ganze Thema ist viel zu komplex, dass einer sagen könnte „so geht’s“ und dann versteht der Kunde es. Das ist sehr stark abhängig vom Produkt und das Produkt ist unterschiedlich. Übrigens gibt es auf unserer Webseite Beispiele, da kann man sehr verschiedene Beispiele, die kann man alle ausprobieren und da sieht man auch, wie unterschiedlich die Konfigurationen sein können.

Bernd Zipper: Um nochmal darauf hinzuweisen, wenn wir das hier sozusagen als Podcast senden, dann ist eure Website wahrscheinlich schon ein paar Tage online. Nichtsdestotrotz, was extrem wichtig ist, ist natürlich für den ein oder anderen, der da draußen schon einen Shop hat, was macht der denn, wenn der jetzt schon 10.000 PDF Templates hat? Alle neu, oder?

Christoph Schacht: Das ist eine gute Frage. Es hängt sehr davon ab, wo die PDF-Templates herkommen. Wenn da zum Beispiel in dem Falle InDesign-Vorlagen hinter stehen: Wir arbeiten ganz sicherlich daran, den InDesign-Import hinzukriegen. Das ist jetzt auch noch nicht Teil der allerersten Release, aber das werden wir auf jeden Fall tun, weil ich glaube, das ist super wichtig in dem Markt. Viele Systeme funktionieren ja so, dass ich mein Design in InDesign mache, dann lade ich es in das Web-to-Print System hoch und dann sage ich, dieser oder jener Bereich ist editierbar. Am Anfang hatten wir Gespräche, wo es darum ging, kann ich denn auch aus der InDesign-Vorlage und so weiter und wir so: „Naja, wir denken eigentlich eher, du solltest das in Printess weiterbearbeiten!“ Das war so ein Verlauf, Stück für Stück. Und jetzt treffen sich die Sachen ganz gut. Da haben wir ja gelernt, wie komplex es ist, eigentlich ein gutes User-Interface zu machen. Das heißt, ich bin einfach, wenn ich Templates für E-Commerce herstelle, nicht mehr in InDesign. Weil InDesign ist eine Lösung, um grafische Vorlagen für den Druck oder auch für den Bildschirm zu erstellen und nicht Vorlagen für einen E-Commerce Shop, die ja interaktiv sind. Lieber Kunde, du solltest nicht glauben, dass du in InDesign gute Vorlagen für einen E-Commerce Shop herstellen kannst. Du solltest dafür eine Lösung haben, die genau das im Kopf und dir diese Brücke ermöglicht. Und da ist halt Printess. Es wäre eine Lüge zu sagen, ja man kann jede Vorlage, die man hat, umziehen. Ich glaube das nicht. Ich glaube, die Realität ist eher so, dass man Vorlagen transferiert, aber dass man eben auch zum Beispiel mehrere Editoren im Einsatz haben kann, dass man eben auch neue Templates baut. Da gibt es halt verschiedene Wege, wo wir helfen können, da werden wir natürlich uns richtig ins Zeug legen, da eine Automatisierung hinzukriegen, um diese Templates zu machen. Wir sind ja ein Start-Up, wir müssen ja irgendwie Geld verdienen. Wenn morgen der Kunde kommt und sagt „in diesem Format habe ich meine 5.000 oder 8.000 Templates und ich unterschreibe morgen, damit ich die alle…“, das motiviert natürlich doch gewaltig zu gucken, wie man die irgendwie rüber kriegt.

Bernd Zipper: Klar. Großes Thema sozusagen zum Abschluss, zum Abrunden nochmal, Thema Mass Customization, das lebt ja auch arg davon, dass ich zum Beispiel einfach eine Datenbank connecte und dann, weiß ich nicht, 400 Namen mal hochlade und dann 400 Druckvorlagen zurück bekomme. Wie sind eure Funktionalitäten da? Also in der jetzigen Version?

Christoph Schacht: Aktuell haben wir eine tolle API, damit kann man genau das tun. Wir haben auch lustigerweise gerade einen Kunden, der das genau machen will. Wie Christoph schon sagte, der Data-Automation-Bereich war jetzt nicht unser totaler Fokus am Anfang, B2C ist schwer genug für den Anfang. Sprich, wir sind jetzt nicht die tollste VDP-Lösung der Welt, wollen wir gar nicht sein, aber selbstverständlich kann man einfach Daten in ein Template reinschicken und dann auch seine Druckvorlage mit den Daten zurückkriegen. Das geht alles. Ich wollte übrigens nochmal einmal kurz auf das Template-Ding, weil ich im Speziellen auch viele Gespräche hatte zu dem Thema, zurückkommen. Ich muss sagen, für mich hat es sich eher in einer anderen Richtung dargestellt, wo ich jetzt relativ begeisterte Kunden am Telefon hatte, die gesagt haben, „früher mussten wir immer mit einem Programmierer zusammen und dem Designer die Sachen erstellen, dann haben wir da Konfiguratoren uns gebaut, jetzt haben wir mittlerweile 100 verschiedene Konfiguratoren für die 100 verschiedenen Produkte, weil die alle einen anderen Konfigurationsanspruch haben, das fliegt uns langsam um die Ohren.“ Lustigerweise waren da die tatsächlich viel größeren Schmerzen die Konfiguratoren und nicht so sehr die Dokumentenvorlage, weil im Besonderen im B2C-Bereich ist der Wechsel der Templates doch ziemlich massiv, also 30, 40 Prozent der Templates vom letzten Jahr wären rausrotiert. Wenn man jetzt, sage ich mal, die heißesten Verkäufe rüberbringt in ein System, den Editor parallel betreibt, dann ist nach drei Jahren eh alles nur noch Printess. Sprich, man hat gar nicht so ein großes Konvertierungsproblem tatsächlich.

Bernd Zipper: Das heißt ich kann auch iterativ dann entsprechend umsteigen?

Christoph Schacht: Ja.

Bernd Zipper: Okay. Ich gucke ein bisschen auf die Uhr. Ich denke mal, so 45 Minuten Tech-Talk ist für den ein oder anderen dann doch schon so das nahe Limit, aber es gibt ja Hilfe, wenn man sich das noch mehr angucken möchte, printess.com ist das glaube ich, eure neue Website, wo man sich das alles nochmal angucken kann, wo man es auch live ausprobieren kann und man mag es kaum glauben, das ist hier kein Werbeblog, aber wir haben halt schon vor ein paar Wochen da zusammen überlegt, wie man entsprechend diese Technologie auch relativ gut rüberbringen kann. Zum einen müssen wir es natürlich erklären hier in so einem Blog zum Beispiel, zum anderen aber auch finde ich es toll, dass ihr eben ja wirklich eine vorbehaltlose Online-Demo da habt, wo man einfach reinklicken kann und ausprobieren kann und das finde ich sehr gut, weil dann sieht man auch, dass eure Politik da wirklich das Thema Transparenz und Offenheit ist. Lasst uns drüber reden, was wir da gemeinsam anstellen können, dass das so mit rüberkommt. Und diesen Start-Up-Spirit, den schätze ich sehr. Also insofern an euch beide und auch in Abwesenheit dem Bastian good luck, ich glaube auf dem Online Print Symposium, da sehen wir euch sogar.

Christoph Clermont: Ja, das wäre schön, wenn Corona uns das allen erlaubt.

Bernd Zipper: Ich glaube schon, also ich habe mit dem Chef geredet, der hat gesagt ja, macht euch mal keine Sorgen, im September geht das wieder und ich habe da ja gute Kontakte und insofern denke ich schon, dass wir uns da wieder sehen, wenn nicht, finden wir einen anderen Weg, wie man sich dementsprechend auch wieder des Themas annehmen kann gemeinsam. Okay, ich danke euch und auf die Tage, bis dahin, tschüss.

Christoph Clermont: Vielen Dank.

Christoph Schacht: Vielen Dank. Tschüss Bernd.

Summary
Interview: Die Gründer von Printess im Gespräch
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Interview: Die Gründer von Printess im Gespräch
Description
Bernd Zipper traf sich digital mit Christoph Clermont und Christoph Schacht von Printess, um zu erfahren, welches Produkt dieses neue Start-Up gelauncht hat und was es damit auf sich hat.
Author
Publisher Name
Beyond-Print.de

Max Spies, ein echter Schweizer Degen, ist Drucktechniker und Betriebswirt. Als ERP-Spezialist der zipcon consulting GmbH recherchiert er entlang der gesamten Wertschöpfungskette und steigt in die Tiefen der Unternehmensbereiche ein. Menschen, Prozesse und Werkzeuge sind ihm bei seinen Betrachtungen in gleichem Maße wichtig. Mit Neugier, Rückgrat und einer Portion Allgäuer Streitlust erarbeitet er sich die Informationen. Seine verständlichen Expertisen sind die Grundlage für ergebnisorientierte Konzepte in den Kundenprojekten. Max Spies ist seit 35 Jahren in der Druckindustrie, war als Journalist bei „Deutscher Drucker“ tätig und schreibt Gastbeiträge für die Fachmagazine „Druckmarkt“ sowie „Grafische Revue Österreich“. Vor seiner Zeit bei zipcon war er für einen ERP-Software Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig und ist als aktiver Netzwerker in diesem Wirtschaftsraum bestens orientiert. (Profile auch bei Xing, LinkedIn)

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