iPad Verkaufsstart unter den Erwartungen

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Am vergangenen Samstag startete der Verkauf des iPads von Apple und sorgte für Schlangen vor den Apple-Stores in den USA. Anders als bei dem iPhone Start gab es aber keine „Camper“ – lediglich ein paar hart gesottene Fans saßen am Vorabend schon vor der Filiale in New York.

Das iPad von Apple (Quelle: Apple-Trailer)

Dennoch war der erste Verkaufstag für Apple ein Erfolg: So hatten hunderttausende Menschen das iPad vorbestellt und Analysten gehen davon aus, dass sich der Tablet-PC von Apple schneller und besser verkaufen wird als das iPhone zu seiner Markteinführung. Damals wurde nach nur 74 Tagen schon das Millionste Gerät verkauft. Laut ersten Zahlen wurde bereits an Tag 1 rund 300.000 Geräte abgesetzt. Zudem wurden innerhalb kürzester Zeit rund 1 Millionen Apps auf die iPads heruntergeladen und 250.000 Bücher über den iBook Store gekauft. Vergleicht man die Verkaufszahlen des iPad mit denen der letzten beiden iPhone Generationen (über eine Million am Erstverkaufs-Wochenende) so dürften diese Zahlen aber bei Apple keinen Freudensturm ausgelöst haben. Möglich ist, dass viele auf die UMTS-Version warten, die Ende des Monats erscheint.

Der große New Yorker Apple Store an der Fifth Avenue wurde nach Schließung um Mitternacht umgebaut und Ordner sorgten zu Eröffnung am Morgen für Ruhe und Ordnung. Dennoch wurden einige Fans, die kein Gerät vorbestellt hatten, enttäuscht. Denn nur wer eine Vorbestellung aufgegeben hat, erhielt ein Gerät.

Interessant: Selbst Apple Mitgründer Steve Wozniak wartete brav am Apple Store in Valley Fair in der Schlange auf sein Gerät. Um die mit ihm wartenden zu unterhalten, präsentierte er einen Zaubertrick. Auch Steve Jobs wurde gesichtet. Er war mit seiner Familie am Apple Store in Palo Alto gesichtet worden. Dort verbrachte er nach Meldung des SJ Mercury rund 30 Minuten mit seiner Familie und sprach mit einigen Kunden. Während dessen soll ein Käufer zu Jobs gerufen haben: „Ich liebe das iPad“. Und Jobs soll „Gut!“ geantwortet haben.

Unterdessen sind bereits erste Bilder des iPad-Innenlebens über die FCC an die Öffentlichkeit gelangt. Diese zeigen noch Platz im Gehäuse (möglicherweise für eine Kamera), einen nicht festgelöteten Akku (der somit mit Erfahrung ähnlich wie beim iPhone austauschbar ist) und ein Display, welches möglicherweise von LG stammt. Zudem sollte noch erwähnt werden, dass das iPad bereits „gejailbreaked“ wurde. Durch einen Bug im Betriebssystem konnten Hacker Root-Zugriff auf das Gerät erhalten wodurch in Zukunft Anwendungen auf das Gerät installiert werden können, ohne den App Store nutzen zu müssen. Bei dem iPhone war dies erst nach einigen Monaten möglich.

Der Rest der Welt muss sich unterdessen noch gedulden. In Deutschland erfolgt der Verkaufsstart erst Ende April. Preise stehen noch nicht fest. (Daniel Schürmann | Quelle: heise.de, gizmodo.com)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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