Kaum Wettbewerb unter Mobilfunkern

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In dem Bereich des Mobilfunks herrscht offenbar nicht genug Wettbewerb. Dies kritisierte nun die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes. Zwar sind die Roamingpreise in der EU um über 70 Prozent in den vergangenen fünf Jahren gesunken, doch halten die Mobilfunkbetreiber die von der EU festgesetzten Hochstbeträge nicht ein.

(Quelle: pixelio // Fotograf: Tom Mueck)

Mit einem Zwischenbericht (PDF) hat die Kommission den Stand des EU-weiten Roaming vorgestellt. In diesem kommt die Kommission zu dem Ergebnis, dass trotz eines geschätzen Rückgangs der Reisen um 12 Prozent in den vergangenen zwei Jahren die Nutzung von mobilen Diensten zugenommen habe. Im Sommer 2009 seien so knapp zwanzig Prozent mehr grenzüberschreitende SMS verschickt worden als im Vorjahr.

Einen Zuwachs von knapp 40 Prozent hat es im Datenroaming gegeben. Dort haben die Mobilfunkanbieter den von der EU-Kommission vorgeschriebenen Großhandelspreis von einem Euro pro Megabyte unterschritten, mit nur 0,55 Euro.

Bis zum Jahre 2011 will man die im Vorjahr beschlossenen Roaming-Vorschriften daraufhin überprüfen, ob man die Ziele des digitalen Binnenmarkts erreicht hat. Bis 2015 soll ein Unterschied zwischen Roaming- und Inlandstarifen komplett verschwinden. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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