KBA verfehlt Jahresziele, Heidelberg deutlich profitabler

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Die Quartalsberichte für das 3. Quartal 2013 zeigen eine geteilte Lage in der Druckindustrie. Während Heidelberg von gesteigerter Profitabilität und einem deutlich besseren Ergebnis als erwartet berichtet, gibt man bei KBA bekannt, die gesteckten Ziele für Umsatz- und Gesamtergebnis wohl nicht erreichen zu können.

kba logoBei KBA erwartet man statt den anvisierten 1,3 Milliarden Euro Umsatz nun einen maximalen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Grund für die geringer ausfallenden Umsätze sind laut dem Unternehmen eine angespannte Marktlage. Nach Vorliegen der Zahlen für das dritte Quartal sei man sich sicher, die gesteckten Ziele nicht mehr erreichen zu können, heißt es aus Unternehmenskreisen.

Insgesamt geht das Unternehmen von einem Minus aus, was kostenintensiven Umstrukturierungen und diversen Sonderaufwendungen geschuldet ist.
 

heidelbergDeutlich besser sieht die Lage hingegen bei Heidelberg aus. Hier geht man nach dem Quartalsbericht sogar von einem besseren Umsatz als bisher angenommen aus. Höhere Erträge als im Vorjahr erlauben eine Reduktion der Verschuldung des Unternehmens. Trotz Verlusten durch Währungsabwertungen im Ausland ist man zuversichtlich, dass Jahr mit einem Gewinn abschließen zu können. Die begonnen Sparmaßnahmen des Unternehmens zeigen Erfolg und sorgen für eine Kostensenkung innerhalb des Unternehmens.

Um auch künftig gut und breit aufgestellt zu sein, hat Heidelberg im Oktober eine Partnerschaft mit Fujifilm beschlossen. Im Bereich des Inkjet will man künftig zusammenarbeiten und so Kunden im Bereich Verpackungs- und Werbedruck neue Drucklösungen anbieten. Im Rahmen der Partnerschaft erfolgt auch der gegenseitige Zugriff auf Vorstufentechnologien, um sich auch hier weiterentwickeln zu können.

Auch im kommenden Jahr will Heidelberg wieder ein Plus erwirtschaften und seine Stellung im Markt behaupten.

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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