Markt: Spreadshirt entfernt geschmackloses Davidstern-Motiv

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Jeden Hersteller, der individuelle Designs zulässt, kann es erwischen. So passierte es jüngst dem Marktführer im Online-Textildruck Spreadshirt. Aber der Hersteller regierte schnell. Lobenswert.

Auslöser war – wie so oft – ein „Shitstorm“ auf diversen sozialen Onlinekanälen. Als man am Sonntag, den 17. Mai herausfand, dass eines der Hemdendesigns des Leipziger T-Shirt-Druckhaus Spreadshirt scheinbar antisemitische Ansichten zeigte, wurde das Design umgehend sofort entfernt. Bei dem – eher geschmacklosen – Motiv handelt es sich um einen Davidstern mit der Aufschrift „Nicht geimpft“. Nun mag man zum Thema Impfungen stehen wie man mag – dies aber in direkten Bezug zum Holocaust zu stellen ist einfach nur geschmacklos.

Spreadshirt hat auf Twitter eine förmliche Entschuldigung veröffentlicht, in der sie erklären, dass derartige Designs nicht toleriert werden und dass das Hemdendesign von ihrer Website entfernt wurde. Von Kunden auf der Website eingereichte Designs werden von Spreadshirt vor der Veröffentlichung des Produkts nicht überprüft, sondern der Kunde muss bestätigen, dass sein Design in keiner Form illegal ist. Nur durch spätere Prüfungen und Meldungen anderer Nutzer können unangemessene Designs dann entfernt werden. Und das ist schneller geschehen als so mancher Hersteller von veganen Brotaufstrichen denken kann, schon am Sonntag war das Motiv verschwunden. Kompliment. Schnell reagiert.

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Markt: Spreadshirt entfernt geschmackloses Davidstern-Motiv
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Jeden Hersteller, der individuelle Designs zulässt, kann es erwischen. So passierte es jüngst dem Marktführer im Onlien-Textildruck Spreadshirt. Aber der Hersteller regierte schnell. Lobenswert.
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Beyond-Print.de

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

Discussion3 Kommentare

  1. Johannes Ziefle

    Was hat dieses Thema mit veganen Brotaufstrichen zu tun?
    Das ist genau so geschmacklos, wie das Motiv?
    Wenn man geistig nicht in der Lage ist, zu realisieren, das Fleischkonsum der Gesundheit, der Natur, den Tieren und dem ganzen Planeten schadet, sollte man trotzdem keine Witze über Veganer in einen Artikel über T-Shirt Designs einbinden.

    • Hi Johannes – Du wirst es nicht glauben, aber ich selbst esse mitunter auch vegetarisch und vegan. Hier geht es um Herrn Hildmann, Attila – der sich ja als Vegan-Prophet produziert und gleichzeitig seinen Fans die NWO und so nen Quatsch verkündet. Ist also nicht als Angriff auf Veganer zu verstehen – sondern eher sarkastisch gemeint. Ob man direkt meinen Geisteszustand in Frage stellen muss, ist eine andere Sache 😉

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