Mit Printplus DRUCK mehr Struktur im Unternehmen

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Die Druckerei Odermatt AG in Dallenwil ist ein unabhängiges Verlags- und Druckereiunternehmen mit fünfzig Mitarbeitern. Seit Januar 2008 setzt das moderne Medienunternehmen in puncto Branchensoftware auf Printplus DRUCK und ist neun Monate nach dem Start bereits weitgehend vernetzt. Inhaber Gerold Odermatt berichtet im Interview über den Praxiseinsatz der Branchensoftware.

Sie arbeiten seit Januar 2008 mit Printplus DRUCK und haben seitdem kontinuierlich in den Ausbau des Systems investiert. Welchen Stellenwert hat die Software in Ihrem Unternehmen?
Einen sehr hohen. Seit der Einführung haben sich bei uns im Unternehmen viele positive Veränderungen ergeben. Das stellen auch unsere Mitarbeiter fest. Sicher erfordert der optimale Einsatz der Software ein genaues und diszipliniertes Arbeiten, aber im Endeffekt profitieren wir heute alle von mehr Struktur im Unternehmen.

Sie setzen die elektronische Plantafel konsequent ein. Wie wirkt sich der Einsatz auf die tägliche Arbeit aus?
Die Plantafel ist zum wichtigsten Kontrollinstrument in der Produktion wie auch im Verkauf geworden. Neben Transparenz bietet sich uns damit auch eine neue Weitsicht. Die Planung der laufenden Woche haben wir sicher im Griff und auch längerfristig lassen sich die Kapazitäten optimal koordinieren. Für den Terminplaner hat sich der Arbeitsumfang zwar nicht verändert, er arbeitet noch immer hundert Prozent, aber seine Aufgaben haben sich verlagert. Die Hauptaufgaben des Planers gehen heute mehr in Richtung Überwachung und Kontrolle. Die Einplanung der Aufträge an sich ist schnell erledigt.

Warum war es Ihnen wichtig die Weiterverarbeitung in die Planung einzubinden?
In der Vergangenheit kam es häufig zu zeitlichen Engpässen bei der Bereitstellung der Ware für die Spedition. Durch die Einbindung der Logistik in die elektronische Planung ist die Ware heute oft sogar früher als geplant fertig und steht immer rechtzeitig für den Transport bereit. Grund dafür ist, dass der Sachbearbeiter von vornherein den Zeitrahmen definiert und ab Zustelltermin rückwärts die Termine für die einzelnen Produktionsschritte einplant. Obwohl die Arbeit gleich geblieben ist, werden durch die konkrete Planung enorme zeitliche Reserven verfügbar.

Aufträge, Maschinen- und Prozessdaten werden im BDE- und Infoterminal neu direkt auf dem Leitstand der Druckmaschine angezeigt. Warum haben Sie das Terminal direkt in den Leitstand integriert?
Unsere Mitarbeiter sollen von der neu geschaffenen Struktur sowie dem durchgängigen Informationsfluss profitieren. Letztendlich war es natürlich auch eine Entscheidung im Sinne der Platzoptimierung. Statt einem zusätzlichen Bildschirm haben wir die Anzeige nun direkt in den Leitstand integriert. Von dort aus nutzen die Mitarbeiter das Terminal, informieren sich über anstehende Arbeiten und sehen sämtliche Auftragsdetails anhand der elektronischen Lauftasche. Diese ist für den optimalen Einsatz der Plantafel und die Vernetzung unbedingt erforderlich!

Sie verbessern den Einsatz von Printplus laufend, welche neuen Funktionen haben Sie zuletzt in Betrieb genommen und warum?

Mit dem Ziel Mehraufwände sicher zu erfassen und auch an die Kunden verrechnen zu können, haben wir Ende August die Funktion Autorkorrektur eingeführt. Anfallende Kundenkorrekturen werden nun in Vorstufe, CTP und der Weiterverarbeitung direkt am Arbeitsplatz des ausführenden Mitarbeiters erfasst und über eine automatisch in der Auftragsverwaltung angelegte Position an den Kunden verrechnet.

Welche weiteren Schritte planen Sie für die Zukunft?
Einerseits wollen wir mit der Personalzeiterfassung die Stempeluhr ersetzen und andererseits die Management-Informationen ausbauen. Meiner Meinung nach ist es heute essentiell wichtig über die Kostenstruktur des eigenen Unternehmens bis ins Detail Bescheid zu wissen. Und das nicht erst am Jahresende, sondern auf Knopfdruck– so wie auf der Drupa im Management-Cockpit dargestellt. Unser langfristiges Ziel ist es deshalb, die Nachkalkulation in Printplus DRUCK so zu vervollständigen, dass wir jederzeit genau wissen, wie sich Aufwand inklusive aller Nebenkosten und Umsatz gegenüberstehen.

Herr Odermatt, vielen Dank für dieses Gespräch.

Link:
Quelle: Unser Partner Printplus.ch

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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