News: Cimpress stellt Quartalsbericht vor

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Der Onlineprint-Marktführer Cimpress hat seinen aktuellen Quartalsbericht vorgestellt. Dabei geht es angesichts der anhaltenden Pandemie-Lage nicht nur um Zahlen, sondern auch um Strategie.

Cimpress-CEO Robert Keane wandte sich mit einem Schreiben an die Investoren. Insgesamt sei das Unternehmen bisher gut durch die Covid-19-Pandemie gekommen, betonte Keane. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe Cimpress 2,6 Milliarden US-Dollar umgesetzt und 349 Millionen US-Dollar als Gewinn vor Steuern verbucht. Auch wenn die erreichten Zahlen am Maßstab von normalen Geschäftsjahren nicht wünschenswert seien, habe Cimpress große Agilität bewiesen. Anders als andere Unternehmen am Markt habe man die Marktposition mit gezielten Investments ausbauen können. Keane hofft, dass sich dieser Vorteil mit der gesamtwirtschaftlichen Erholung auch in den Auftragsbüchern niederschlägt: Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der CEO wieder mit höheren Gewinnen.

Während andere Firmen in der Pandemie ums Überleben kämpften und sich zunächst konsolidieren mussten, investierte Cimpress während der Krise weiter – und erhöhte im letzten Quartal des Steuerjahres 2021 sogar das Volumen. Insbesondere Vistaprint konnte davon profitieren. Es sei aber nicht nur investiert worden, so Keane: Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie seien die jährlichen Fixkosten von Cimpress um 30 Millionen US-Dollar reduziert worden. Eine neu implementierte „flexible Kapitalstruktur“ habe geholfen, Geld zu besseren Konditionen zu leihen. Dieses soll in die Zukunft investiert werden – und die heißt für Cimpress ganz klar Mass Customization und Online-Vertrieb: „Im mehrere Jahrzehnte andauernden Industriewandel von Offline-Dienstleistern zu Mass-Customization-Online-Akteuren wie Cimpress sind wir klarer Marktführer in einem hochgradig fragmentierten Markt“, betonte Keane. Diese Position soll zukünftig ausgebaut werden.

In seinem jährlichen Brief an die Investoren führte Keane die Zukunfts-Strategie von Cimpress weiter aus. Das wichtigste Ziel ist laut CEO die langfristige Wertsteigerung des Unternehmens. Um auf lange Sicht den maximalen „Intrinsic Value per Share“ (IVPS) zu erreichen, müssten kurz- und mittelfristig auch Investitionen getätigt werden, die das Unternehmenskapital belasten. Keane betonte, dass die Corona-Pandemie auch positive Effekte gehabt habe – vor allem im Bereich Unternehmenskultur: „Beschränkungen und Anreize sind mächtig“, sagte der CEO – Ziele seien so klarer geworden: „Wir haben gelernt, wie schnell wir sein können, wenn wir uns hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen“, so Keane. Die dezentrale Unternehmensstruktur habe sich als stressresistent erwiesen; außerdem sei die Mitarbeiter-Performance durch Umstellung auf Telearbeit gesteigert worden.

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Der Onlineprint-Marktführer Cimpress hat seinen aktuellen Quartalsbericht vorgestellt. Dabei geht es angesichts der anhaltenden Pandemie-Lage nicht nur um Zahlen, sondern auch um Strategie. Cimpress-CEO Robert Keane wandte sich mit einem Schreiben an die Investoren.
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