2025 ist ein spannendes Jahr für den Onlineprint. Nicht nur, weil das Online Print Symposium in den Startlöchern steht, sondern auch, weil neue Vorschriften, wie etwa das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft treten und es zudem spannende Neuigkeiten aus der Branche gibt. Bestes Beispiel dafür ist Printess, die auf dem OPS2025 erstmals Printess MAKE, eine KI-basierte Erweiterung ihres Editors vorstellen werden. Gut, dass Bernd Zipper Christoph Clermont, einen der Gründer, schon vorab zum Podcast getroffen hat.
In der Neuauflage der Zippers Insights sprechen die beiden über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen, mit denen sich Onlinedruckereien auseinandersetzen müssen. So fordert etwa das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, dass ab Ende Juni 2025 Websites auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein müssen. Das gilt auch für Onlineprint-Shops und die darin verwendeten Konfiguratoren und Editoren.
Wie Printess als Entwickler und Anbieter eines dieser Editoren die in dem Gesetz gestellten Anforderungen bewertet, hat Christoph Clermont im Gespräch verraten. Soviel sei bereits verraten: Google habe mit seinen Richtlinien für die Indizierung von Websites die meisten Websites bereits „gut erzogen“ und sie prinzipiell gut für das Thema Barrierefreiheit aufgestellt. Natürlich sei die Umsetzung bei einfachen Produkten leichter als bei komplexen, individualisierbaren Druckprodukten, aber hier könne unter anderem Künstliche Intelligenz helfen, beispielsweise bei der Verschriftlichung dessen, was im Editor angezeigt wird. Außerdem bräuchte es „für die Inklusion eigentlich KI-Metadaten“ – was genau er damit meint, können Sie im neuesten Podcast nachhören.
Printess MAKE: Die KI-Agentur für hochindividuelle Werbematerialien auf Knopfdruck
Apropos Künstliche Intelligenz: Die spielt nämlich nicht nur eine Rolle bei der Barrierefreiheit im Allgemeinen, sondern ganz speziell auch in der neuesten Entwicklung von Printess. Printess MAKE heißt das Tool, das man sich laut Christoph Clermont wie eine „KI-Agentur“ für die unkomplizierte und dennoch hochindividuelle Erstellung von Werbematerialien vorstellen kann. Und ähnlich wie in einer echten Werbeagentur erstellt MAKE auf Basis weniger Angaben individuell und zur Branche passende Designvorlagen – nur eben auf Knopfdruck. Und vollständig im Printess-Editor editierbar sowie garantiert druckfähig.
„Wir haben versucht, das Beste beider Welten zu finden. Printess an sich ist bereits eine sehr flexible Layout-Engine. Wir können unglaublich viele Dinge tun: Farbschemata ändern, Größen ändern, Designs skalieren, Texte ändern. Das Erstellen von Layouts ist quasi ein Multiplikationsspiel. Ich habe die Branche, die Inhalte, Bilder, Sprachen, Größen, Farben. Wenn ich das alles multipliziere, erhalte ich Milliarden Möglichkeiten. Was wir [mit MAKE]gemacht haben, ist, wir haben einen Kompromiss gefunden. Wir haben die Dinge, die wir gut über die KI erledigen können, von der KI machen lassen und kombinieren sie mit der ‚konservativen Technologie‘, die wir ebenso sehr gut beherrschen. […]“, erklärt Christoph Clermont im Gespräch mit Bernd Zipper. Printess MAKE ist also eine intelligente, weil KI-basierte Erweiterung des Printess Editors.
Premiere auf dem Online Print Symposium 2025
Wer mehr Details über diese neue KI-basierte Entwicklung und ihre Hintergründer wissen will, der unbedingt in den Podcast reinhören – oder noch besser: das diesjährige Online Print Symposium am 3. und 4. April im Science Congress Center Munich – besuchen! Denn dort ist Printess als Partner dabei und wird Printess MAKE erstmals offiziell vorstellen. Wer sich die „KI-Agentur“ Printess MAKE also einmal genau anschauen will, hat hier eine ideale Möglichkeit dazu.
Den Podcast „Zippers Insights“ gibt es hier auf beyond-print.de unter ZIPPERS INSIGHTS – oder alternativ auf spotify.
Karten für das Online Print Symposium können hier bestellt werden.

