Sicheres Surfen im Simulator lernen

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(30. Juni 2008 – ds) Microsoft hat gemeinsam mit der Universität München eine Webplattform namens IRBI (Internet Risk Behaviour Index) gestartet, die es Nutzern erlaubt, ihr Verhalten gegenüber potenziellen Internetgefahren zu testen. Auf der Simulationsplattform können Anwender laut Microsoft „typische sicherheitsrelevante Situationen beim Umgang mit einem Online-PC gefahrlos durchspielen“.

 

Das System IRBI (Internet Risk Behaviour Index) ist dabei als adaptive Lernumgebung konzipiert. IRBI zeigt beispielsweise Bildschirme und Fenster häufig benutzter Anwendungen und Webseiten täuschend ähnlich an und testet so, wie gut ein Internetnutzer gefährliche von ungefährlichen Seiten unterscheiden kann. Für richtige oder falsche Entscheidungen gibt es dann Punkte und unmittelbares Feedback. Auf diese Weise soll der Anwender lernen, sein Sicherheitswissen richtig einzuschätzen.

"Viele Nutzer machen heute schlechte Erfahrungen im Internet", erklärt Thomas Baumgärtner, Pressesprecher von Microsoft Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Dabei würden die meisten Internetuser bei gezielten Sicherheitsangriffen aus dem Netz gar nichts davon mitbekommen. "In Deutschland ist im Durchschnitt jeder 200. Computer mit zwei schädlichen Programmen infiziert", stellt Baumgärtner fest. Mit der IRBI-Plattform wolle man betroffenen Usern in solchen Situationen helfen. "Entscheidend ist hierbei der Umstand, dass die Anwender es zumeist selbst gar nicht beurteilen können, ob sie sich in Bezug auf Sicherheitsbedenken im Netz richtig verhalten", erläutert Baumgärtner. Die gestartete Simulationsplattform wirke in dieser Hinsicht "wie ein Führerschein fürs Auto". Ihr Ziel sei es, die Nutzer in der Praxis abzuprüfen und sie so insgesamt für das Thema Online-Sicherheit zu sensibilisieren.

Entwickelt wurde das der Plattform zugrunde liegende System von der Ludwig-Maximilians-Universität München http://www.uni-muenchen.de. Die Idee dahinter: In Form einer Simulation soll es dem Anwender möglich sein, realitätsnah Erfahrungen mit Bedrohungen zu sammeln, die ihm in der Online-Welt begegnen können. "Das Repertoire des IRBI umfasst derzeit 15 Szenarien zu aktuellen Online-Gefahren", schildert Baumgärtner. Darunter zu finden sind etwa Simulationen zu verschiedenen Spielarten des Identitätsdiebstahls, wie sie beim Ausspionieren persönlicher Informationen über Webplattformen oder beim Phishing eine zentrale Rolle spielen. Außerdem simuliert das System unterschiedliche Tricks, mit denen Angreifer schädliche Programme wie Viren und Trojaner auf die PCs von Anwendern schleusen.

Microsoft plant, neue Risiken im Web regelmäßig in IRBI-Simulationen umzusetzen, um das System so stets am aktuellsten Stand zu halten. Außerdem soll rund um die Plattform eine Community entstehen, in der sich Nutzer über real erlebte Online-Gefahren austauschen und Situationen zum Simulationsrepertoire beisteuern können. "Die Palette an möglichen Simulationen wird kontinuierlich erweitert. Wir setzen in dieser Hinsicht auch auf die User selbst. Sie haben die Möglichkeit in Form von Feedback mit zu entscheiden, welche neuen Szenarien mit IRBI simuliert werden sollen", so Baumgärtner abschließend.

Quelle: pressetext.de

Link:
www.irbi.de

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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