Streit um Flash für Adobe nicht schlecht

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Der Streit zwischen Apple und Adobe hat Adobe den Umsatz nicht verdorben, so verlief der Produktstart der neuen Creative Suite 5 sogar besser als der seines Vorgängers. Dies ließ nun Firmenchef Narayen verlauten. Der Umsatz stieg entgegen der Erwartungen der Analysten um 34 Prozent.

Adobe vs. Apple - Quelle: flashmoto.com

Adobe Systems konnte den Gewinn im zweiten Finanzquartal um 18 Prozent steigern, damit erzielte der Softwarehersteller einen Gewinn von 148,6 Millionen US-Dollar gegenüber 126,1 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 945 Millionen US-Dollar entgegen der Erwartungen der Analysten.

Den Großteil des Erlöses bringt der Softwareverkauf, bei dem der Umsatz um 23 Prozent stieg. Im laufenden dritten QUartal erwartet man einen Umsatz von 950 – 1.000 Millionen US-Dollar. Analysten hatten einen Umsatz von 959 US-Dollar vorhergesagt.

Verantwortlich für diese guten Zahlen war der erfolgreiche Start von Adobes Creative Suite 5, erklärte Shantanu Narayen: „Unser Wachstum ist getragen von einer explosiven Zunahme beim digitalen Content quer durch alle Medien und Gerätegattungen.“

Bei den Neuigkeiten gerät der Streit mit Apple schon fast in Vergessenheit. Narayen sieht eigentlich keine Auswirkungen auf die finanzielle Lage durch den Streit mit Apple, der entstanden ist, weil Apple kein Flash auf dem iPad und iPhone erlaubt. Begründet wurde dieses Verbot mit technischer Problemen, die beim Einsatz von Adobes Entwicklungsumgebung entstehen würden. „Jede Sorge, dass der Flashstreit den Umsatz mit CS5 beeinträchtigen könne, kann damit getrost vergessen werden“, so Narayen. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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