Trends: Warum Druck Kulturgut, Enabler und Rock ’n‘ Roll ist

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In einem Podcast, der „Farbspiel“ heißt und sich um Design und Schönheit dreht, darf Print nicht fehlen. Logisch. Mit Moderator Dominik Hoffmann hat Bernd Zipper über die Rolle von Print als Kulturgut gesprochen, und darüber, wie Druck neue Produkte ermöglicht und warum es Automatisierung, hohe Geschwindigkeiten und eine große Professionalität braucht, damit Print auch im Medienkanon der Zukunft bestehen kann.

Die Erkenntnis, das sich Druckunternehmen verändern müssen, um auch künftig eine Rolle zu spielen und relevant zu sein, ist nicht neu – und trotzdem noch immer aktuell. Denn um Druckprodukte zeitgemäß vermarkten und wettbewerbsfähig – nämlich industriell – realisieren zu können, ist mehr gefragt, als nur das reine Fachwissen, wie Farbe auf einen Bedruckstoff kommt.

„Es braucht Automatisierung, hohe Geschwindigkeiten und Professionalität. Darum sprechen wir auch ganz bewusst von der DruckINDUSTRIE und nicht einfach nur von einer Branche“, erklärt Zipper in dem Podcast „Farbspiel“. Dass es dazu die richtige Strategie braucht, bei der die Druck-Kultur mit der Online-Kultur Hand in Hand geht, ist entsprechend logisch. Allein am Beispiel Buch lasse sich erkennen, welchen Einfluss eine fortlaufende Weiterentwicklung und Prozessoptimierung haben kann, denn zu Zeiten des Buchdrucks lagen die Kosten fast fünf Mal so hoch wie heute.

Heute ist Print ein Kulturgut, eine Möglichkeit, Wissen festzuhalten und zu besitzen. „Besitzt du eine Fernsehsendung, wenn du eine gemacht hast? Besitzt du eine Radiosendung, wenn du eine gemacht hast? Besitzt die eine Internetseite, wenn du eine gemacht hast? Ja, vorübergehend vielleicht schon, während man sie konsumiert“, erklärt Zipper. Richtig besitzen oder besser gesagt, Konservieren könne man Wissen aber eigentlich nur in gedruckter Form, da weder Strom, ein anderes Gerät oder Internetzugang notwendig ist.

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Aber Druck ist weit mehr als nur Bücher, wie Bernd Zipper und Dominik Hoffmann ausführen. Im Verpackungsdruck beispielsweise stecke enormes Potenzial, vor allem weil eine hochwertige Verpackung den Wert der Ware steigern kann. Kein Wunder, immerhin „ist Print ein Enabler für neue Produkte“, neue Geschäftsmodelle und neue Strategien. Eine besondere Rolle werde hier, da ist sich der Chef der zipcon consulting GmbH sicher, künftig vor allem der Inkjetdruck spielen. „Hier werden wir in Zukunft jede Menge ‚Rock ’n‘ Roll“ haben“, ist er sich sicher.

Wer neugierig ist, um welche Themen es in der neuesten Folge des Farbspiel-Podcasts noch ging – Stichwort Strategien –, der sollte einfach selbst mal reinhören: Hier geht’s zum Audiofile.

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In einem Podcast, der „Farbspiel“ heißt und sich um Design und Schönheit dreht, darf Print nicht fehlen. Logisch. Mit Moderator Dominik Hoffmann hat Bernd Zipper über die Rolle von Print als Kulturgut gesprochen, und darüber, wie Druck neue Produkte ermöglicht und warum es Automatisierung, hohe Geschwindigkeiten und eine große Professionalität braucht, damit Print auch im Medienkanon der Zukunft bestehen kann.
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Beyond-print.de

Für viele in der Druckindustrie ist sie keine Unbekannte: Fast 14 Jahre lang war Judith Grajewski für das Fachmagazin Deutscher Drucker tätig; hat als Redakteurin vor allem über den Wachstumsmarkt Digitaldruck berichtet, als Online-Verantwortliche das Portal print.de und die Social-Media-Kanäle mit aufgebaut und sich als „Transaction Editor“ mit Content-Management- und Marketingstrategien beschäftigt. Nach einem kurzen Intermezzo als Chefredakteurin des Werbetechnik- und LFP-Fachportals Sign&Print beim schwedischen AGI-Verlag, bleibt die studierte Dipl.-Ing. für Medientechnik (FH) ihrer Leidenschaft für Print treu und widmet sich nun der Beratung und Projektbegleitung von Druckunternehmen auf ihrem Weg in eine digitalisierte Zukunft. Darüber hinaus gibt sie als Redaktionsleiterin von Beyond Print regelmäßig Einblick in relevante Themen des E-Business Print. (Profil bei Xing, LinkedIn)

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