Verlage diskutieren über iPad

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Das iPad gilt in Verlegerkreisen als mögliches Wundermittel und soll einen Ausweg aus dem kostenlosen Content im Internet bieten. Nun diskutiert unter anderem die New York Times darüber, wie viel für Inhalte auf dem iPad verrechnet werden soll.

Das iPad von Apple
Einige Vertreter meinen, digitale Versionen sollten als monatliches Abo etwa genauso viel kosten, wie das Printprodukt. Sollten die Preise nicht übereinstimmen, wird befürchtet, dass viele ihre Druckabonnements kündigen. Jene Vertreter der New York Times, die an eine digitale Zukunft glauben, sind der Meinung, dass ein hoher Einstiegspreis für die ipad-Ausgabe, die Chancen auf eine erweiterte Fassung mindern würde – zumal bereits eine kostenlose digitale Version online existiert. Außerdem entfallen beim iPad Zustellungs- und Druckkosten, die für das Printprodukt anfallen.

Das Thema soll nun von zwei Gruppen bei der US-Zeitung diskutiert werden. Die eine Seite würde gerne zwischen 20 und 30 Dollar für ein Monatsabo auf dem iPad verlangen, während die Digital-Verfechter nur zehn Dollar einheben wollen. Im Vergleich dazu: Das monatliche Kindle-Abo der New York Times kostet derzeit 27,99 Dollar. Ein Printabo beläuft sich auf 45 Dollar. (Daniel Schürmann via Pressetext.de)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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