Viren auf Vodafone-Handys

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Vor zwei Wochen wurde ein Fall bekannt, bei dem der so genannte Mariposa-Virus den Computer verseuchte, nachdem ein bei Vodafone frisch gekauftes Handy vom Typ HTC Magic über ein USB-Kabel verbunden worden war. Damals sprach der Mobilfunkanbieter von einem Einzelfall. Nun sollen 3000 Speicherkarten, darunter auch von anderen Vodafone-Handys betroffen sein.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Jolanta Klunejko)

Wird das Handy, das die schädlichen Pogramme auf der Speicherkarte enthält, mit dem Computer verbunden, so werden die Dateien automatisch auf den Rechner kopiert und infizieren diesen. Darauf soll laut chip.de der spanische Sicherheitssoftware-Hersteller Panda Security bereits zweimal aufmerksam geworden sein. Nach dem ersten Fall bei Panda Research versicherte Vodafone, es handele sich um einen Einzelfall und erklärte, das betroffende Gerät sei von einem Kunden mit einem gefälschten Siegel zurück gegeben worden und anschließend verkauft worden. Zum zweiten Fall, der beim spanischen Sicherheitsunternehmen S21sec aufgetreten sei, konnte der Telefonanbieter keine Angaben machen.

Laut heise.de könnten sogar bis zu 3.000 Handys mit verseuchten Speicherkarten durch Vodafone Spanien im Umlauf sein. Davon könnten neben dem Smartphone HTC Magic auch andere Modelle betroffen sein. Für die Mobiltelefone selbst soll der Virus aber nicht schädlich sein und aktuelle Anti-Virenprogramme auf dem PC würden den Virus erkennen.

Vofafone Deutschland ließ erklären, von der Schadsoftware sei nur der spanische Markt betroffen. Nach einer Stichprobenanalyse wurden demnach auf dem deutschen Markt keine Mobiltelefone mit schädlichen Programmen gefunden. Die betroffenden Kunden seien bereits identifiziert und würden neue Karten und Tools zur Bereinigung ihrer Geräte erhalten.

(Arne Unger | Quelle: chip.de, heise.de, zdnet.de)

Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Seine Fachgebiete sind u.a. Online-Print, Mass Customization, Strategie- und Technologie Assessment für Print, sowie die Entwicklung neuer Strategien im Print- und Mediaumfeld. Bernd Zipper ist Initiator und Vorsitzender der Initiative Online Print e.V. und neben seiner Beratertätigkeit Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen für die Druck- und Medienindustrie. (Profile auch bei Xing, LinkedIn).

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