Software! Es geht um Software! Ohne Software läuft in einer modernen Druckerei nichts, gar nichts. Angefangen vom MIS (von Profis ERP-System genannt), über die Shop- und Web-to-Print-Anwendung bis hin zum Workflow. Wer heute noch auf den berühmten „Turnschuhworkflow“ setzt, ist entweder in einem Museum (Empfehlung! Halle 14/C70: Gutenberg Stiftung) oder auf der letzten Insel der Glückseligen.
Mir fallen vor allem Anbieter auf, die sich über die Jahre mit neuen, frischen Konzepten durchgesetzt haben: Multipress von Dataline (7a/C03) oder auch Omikai, die als Partner auf dem Stand von Ultimate Tech (8b/A31) vertreten sind. Systeme, von denen ich vor 10 Jahren noch geträumt habe.
Aber auch „Newcomer“ wie Obility (7a/A03) – ein Unternehmen, das sich im deutschsprachigen Raum im Web-to-Print-Sektor einen Namen gemacht hat, und erstmals mit einer eigenen ERP-Lösung an den Start geht. Der ERP-Großmogul der Branche eProductivity Software (7a/E03) zeigt gleich mehrere Lösungen am Stand und hat mit Nubium, eine Cloud-ERP-Lösung parat. Wohl eine Antwort auf das (leider nicht auf der Messe vertretene) System Keyline – das in den letzten Jahren immer beliebter wurde.
Alles Lösungen, die man als moderner Manager:in gesehen haben sollte! Warum? Ganz einfach: Diese Systeme denken Organisation und zum Teil sogar das (leidige) Thema Kalkulation neu.
Also: Hingehen und lernen, denn wenn man wirklich digitalisieren möchte, dann geht das nur mit strukturierten Daten und einem System, das ein Unternehmen auf die nächste Evolutionsstufe der Digitalisierung hebt. In diesem Sinne: Bis morgen!

